Bauernregeln/Wetterregeln Januar

Wissenswertes zum Thema Wetter

Bauernregeln/Wetterregeln Januar

UNREAD_POSTvon Maik » 30.05.2021, 12:44

Bauernregeln/Wetterregeln Januar


1. Januar
Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr.
Wie St. Kathrein (25.11.) wird's Neujahr sein.
Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter für ein ganzes Jahr.
Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag'.
Wenn's um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch stiebt.
Am Neujahrstage Sonnenschein, läßt das Jahr uns fruchtbar sein.
Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß.

2. Januar
Wie der Basillus, so der September.

4. Januar
Makarius das Wetter prophezeit für die ganze Erntezeit.
Wie das Wetter am Markarius war, so wird der September trüb oder klar.

6. Januar
Heilige Dreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will.
Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch kein strenger mehr dahinter.
Ist Dreikönig hell und klar, gibt's viel Wein in diesem Jahr.
Die Heiligen Drei Könige bauen eine Brücke oder brechen ein.
Wie sich das Wetter bis Dreikönig hält, so ist das nächste Jahr bestellt.
Dreikönigsabend hell und klar, verspricht ein gutes Erntejahr.
Die Heiligen Drei Könige kommen oder gehen im Wasser.

7. Januar
St.Valentin nimmt die Feiertag hin.

8. Januar
Sankt Erhard mit der Hack', steckt die Wintertage in den Sack.
Sankt Erhard mit der Hack', steckt die Feiertag' in den Sack.
Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält'.

9. Januar
St. Julian bricht das Eis, oder er bringt's mit von seiner Reis'.

10. Januar
An Amalie Sonnenschein, bringt viel Korn und Weizen ein.

14. Januar
St. Paulus klar, gutes Jahr, bringt er Wind, regnet's geschwind.
Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde.

16. Januar
Wie das Wetter an Marzellus war, wird's im September: trüb oder klar.
Der Theobald, der Theobald, der macht unsere Häuser kalt.
Die Kälte, die kommt angegangen, wenn bei Theobald die Tage langen.

17. Januar
Wenn an Antonius die Luft ist klar, gibt's bestimmt ein trockenes Jahr.
Große Kälte am Antoniustag, machmal nicht lange halten mag.
Antonius mit dem weißen Bart, regnet's nicht, er mit dem Schnee nicht spart.
Um Antonius nehmen die Tage zu um eine kleine Mönchesruh'.

20. Januar
An Fabian und Sebastian fängt Baum und Tag zu wachsen an.
Sturm und Frost an Sebastian, ist den Saaten wohlgetan.
Fabian, Sebastian, da steigt der Saft den Baum hinan.
Fabian im Nebelhut, tut den Bäumen gar nicht gut.
Tanzen Fabian schon die Mücken, muss man den Kühen das Futter bezwicken.
Sonnenschein um Fabian und Sebastian, läßt den Tieren das Futter ausgah'n.
Um Fabian und Sebastian, da nimmt auch der Tauber die Taube an.

21. Januar
Wenn St. Agnes gekommen, wird neuer Saft im Baum vernommen.
Sonnenschein am Agnestag, die Frucht wurmstichig werden mag.
Ziehen Wolken am Agnestag über den Grund, bleibt die Ernte stets gesund.
Die Agnessonne hat weder Kraft noch Wonne.

22. Januar
Kommt Sankt Vinzenz tief im Schnee, bringt das Jahr viel Heu und Klee.
Wie das Wetter zu Vinzenz war, wird es sein das ganze Jahr.
Zu Vinzenzi Sonnenschein, bringt viel Korn und Wein.
Geht Vinzenz im Schnee, gibt`s viel Heu und Klee.
An St. Vinzent, da hat der Winter noch kein End'.
Hat der Vinzenz Wasserflut, ist es für den Wein nicht gut.
An dem Tag Vinzenzius, jede Rebe treiben muss.

23. Januar
Dem Heiligen Klemens traue nicht, denn selten zeigt er ein mild`Gesicht.

25. Januar
St. Paulus kalt mit Sonnenschein, wird das Jahr wohl fruchtbar sein.
Am Tage Pauli Bekehr - der halbe Winter hin, der halbe Winter her.
Je kälter unser Pauli und auch heller - desto voller werden Scheuer und Keller.
Wenn die Sonne am Paulustag lacht, wird auch ein gutes Jahr gebracht.
Wenn's an Pauli regnet oder schneit, dann folget eine teure Zeit.
Ist an Pauli Bekehr das Wetter schön, werden wir ein warmes Frühjahr seh'n.
Ist es an Paulus klar, kommt ein gutes Jahr. Hat er Wind, regnet's geschwind.

26. Januar
Timotheus bricht`s Eis, hat er keins, dann macht er eins.

27. Januar
Sankt Julian zerbricht das Eis, bricht er es nicht, umarmt er es.

30. Januar
Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Frücht' und Wein
Scheint an Martina die Sonne mild, ist sie der guten Ernte Bild.

31. Januar
Friert es hart auf Virgilius, im März noch viel Kälte kommen muss.
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