Kopfnuss am Hauptbahnhof
Mitarbeiter der DB Sicherheit informierten die Bundespolizeiinspektion Rostock über eine körperliche Auseinandersetzung am Hauptbahnhof. Gegenüber den eingesetzten Bundespolizisten gaben die Beteiligten nach eingehender Belehrung an, dass es nach Streitigkeiten über einen Verkauf zu einer körperlichen Attacke gekommen sei. Dabei erlitt der Geschädigte eine Platzwunde, die durch einen hinzugezogenen Notarzt versorgt wurde. Eine Mitnahme ins Klinikum lehnte der Geschädigte ab.
Im Rahmen der Kontrolle stellten die Polizeibeamten fest, dass der Geschädigte zur Ermittlung seines Wohnortes sowie zur Vermögensabschöpfung durch die Staatsanwaltschaft Rostock ausgeschrieben war. Nach Ermittlung seiner postalischen Erreichbarkeit und der Einziehung von 100 Euro konnte der Geschädigte aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen werden.
Gegen den 22-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50067/5863901