Bei der Suche nach Schlage um Hilfe gebeten und anschließend Rettungssanitäter mit Messer bedroht

Benutzeravatar
Maik Thomaß
Administrator
Beiträge: 37785
Registriert: 12.04.2016, 14:03
Wohnort: Rostock

Bei der Suche nach Schlage um Hilfe gebeten und anschließend Rettungssanitäter mit Messer bedroht

Ungelesener Beitrag von Maik Thomaß »

Bei der Suche nach Schlage um Hilfe gebeten und anschließend Rettungssanitäter mit Messer bedroht

Groß Gievitz - Am 29. Mai 2017 informierte ein 38-jähriger Mann aus Groß Gievitz gegen 16:15 Uhr die Polizei darüber, dass seine 4,5m lange Boa constrictor vor ca. 10 Min. abhandengekommen ist.
Er bat um Hilfe bei der Suche. Über die Rettungsleitstelle des Landkreises wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert und zur Unterstützung der Suchmaßnahmen angefordert. Der 38-Jährige hatte die Schlange selbst aus dem Terrarium genommen und ins Freie gesetzt, um sie zu beobachten. Dabei verschwand sie. Um 17:16 Uhr wurde die Schlange, die letztendlich ca. 2m lang war, durch den Eigentümer selbst wieder eingefangen und ins Terrarium gesetzt. Eine Genehmigung zur Haltung des Tieres konnte der alkoholisierte Mann nicht vorweisen. Durch die Polizei wird die zuständige Behörde über diesen Sachverhalt informiert. Gegen 18:45 Uhr gab es erneut einen Einsatz der Polizei bei dem 38-Jährigen. Die Ehefrau des Mannes hatte auf Grund des steigenden Alkoholkonsums ihres Mannes den Rettungsdienst verständigt.Die Rettungskräfte wurden dann aber durch den Mann mit einem Messer bedroht. Den eingesetzten Polizeibeamten setzte er erheblichen Widerstand entgegen. Unter anderem verletzte er einen Beamten durch einen Faustschlag und einen Angriff mit einem Stuhl leicht am Kopf. Erst durch den Einsatz des Reizstoffsprühgerätes und des Mehrzweckeinsatzstockes gelang es, den Mann zu überwältigen und ihn am Boden zu fesseln. Das ca. 40 cm lange Messer wurde sichergestellt. Anzeigen wegen Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden gegen den Beschuldigten gefertigt. Der stark alkoholisierte Mann, welcher auch mit psychischen Problemen zu kämpfen hat, wurde zur weiteren Behandlung in ärztliche Obhut gegeben. Der verletzte Beamte konnte seinen Dienst weiter fortsetzen.
Redaktion Maik Thomaß
Antworten

Zurück zu „MSE 2017“