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Missbrauch des Notrufes

Verfasst: 05.07.2018, 16:13
von Maik Thomaß

Missbrauch des Notrufes

Hauptbahnhof (ots) - In der Nacht des 4. Juli 2018 gegen 00:30 Uhr ging bei der Bundespolizei die Information ein, dass vom Hauptbahnhof Rostock die Notrufnummer 110 angewählt wurde.
Bei dem Anruf gab ein Mann an, sich in die Gleisanlagen der Straßenbahn begeben zu wollen. Durch die Bundes- und Landespolizei wurden sofort Streifenfahrzeuge zum Einsatz gebracht. Am Bahnhof angekommen, konnte zunächst keine männliche Person angetroffen werden. Wenig später wurden die Beamten auf einen Mann aufmerksam, der sich am Bahnsteig 7 in einem abgestellten Zug versteckte. Die anschließende Kontrolle ergab, dass es sich bei der Person um den mutmaßlichen Anrufer handelte. Zudem konnte ein starker Alkoholisierungsgrad festgestellt werden.Der ermittelte Atemalkoholwert betrug 3,41 Promille. Gegenüber den Beamten gab der Mann an, nie die Absicht gehabt zu haben, sich in die Gleisanlagen zu bewegen. Aufgrund des hohen Alkoholisierungsgrades wurde der Mann zur Ausnüchterung zum Zentralgewahrsam gebracht. Hier wurde ein Arzt hinzugezogen, der die Gewahrsamstauglichkeit bestätigte und der Mann daraufhin seinen Rausch ausschlafen konnte. Jetzt erwartet ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Missbrauches von Notrufen.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50067/3989143