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Finalkonzert des Sperger-Wettbewerbs steht bevor

Verfasst: 27.07.2018, 11:03
von Maik Thomaß

Finalkonzert des Sperger-Wettbewerbs steht bevor

Ludwigslust - Der 10. Internationale Sperger-Wettbewerb in Ludwigslust steuert am Wochenende auf seinen Höhepunkt zu. Am 27. Juli 2018 wird das Halbfinale des weltweit einzigen Kontrabasswettbewerbs ausgetragen. Am 29. Juli 2018 findet das Finalkonzert statt.
Die Siegerin bzw. der Sieger darf gemeinsam mit der Mecklenburgischen Staatskapelle das Abschlusskonzert spielen. Kulturministerin Birgit Hesse wünscht den Musikerinnen und Musikern gutes Gelingen und viel Erfolg. Mit dem Sperger-Wettbewerb steht die mecklenburgische Residenzstadt Ludwiglust eine Woche lang ganz im Zeichen des Kontrabass. „In Ludwigslust ist die internationale Kontrabasselite zu Gast. Begabte Musikerinnen und Musiker zeigen, welche dramatischen, schwungvollen oder magischen Töne sie dem Kontrabass entlocken können“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Der Sperger-Wettbewerb ist im besten Sinne Traditionspflege. Vor zwei Jahren ist er an die Wirkungsstätte Spergers zurückgekehrt. Auch in diesem Jahr tragen die jungen Musikertalente ihre Leidenschaft vom Ludwigsluster Schloss hinaus in die Welt. Ein solches Ereignis unterstützt die Landesregierung gern“, so Hesse.Das Land stellt für den Sperger-Wettbewerb, der alle zwei Jahre ausgetragen wird, über die Kulturförderung 19.033 Euro zur Verfügung. Kulturministerin Birgit Hesse und der Dirigent Thomas Hengelbrock haben die Schirmherrschaft übernommen. Der Wettbewerb wird von der „Internationalen Johann-Matthias-Sperger-Gesellschaft“ ausgerichtet, die das Werk von Johannes Mattias Sperger (1750 - 1812) würdigt. „Sperger wirkte in Ludwigslust als bedeutender Komponist und als Kontrabassist an der Mecklenburgischen Hofkapelle“, erläuterte Kulturministerin Birgit Hesse. „Viele seiner Werke befinden sich in unserer Landesbibliothek. Er steht stellvertretend für die Musikpflege seiner Zeit am Hofe. Wir pflegen in Ludwigslust also nicht nur das bauliche Erbe des 18. Jahrhunderts, sondern auch das musikalische“, betonte Hesse.