Film und Führung im Pommerschen Landesmuseum Greifswald
Film
nordoststreifen: Der besondere Film im PLM – „Worst Case Scenario“ (D 2012- 14, Regie: Franz Müller, 82 Min., dt. Fassung) am Donnerstag, 07. Juli, um 21.00 UhrNachwuchsregisseur Georg will unbedingt DEN besten Film aller Zeiten über eine Fußball-EM drehen. Doch während der Regisseur noch auf einem Campingplatz bei Danzig seiner künstlerischen Vision nachhängt und dreimal täglich das Drehbuch umschreibt, treibt die Hauptdarstellerin alle in den Wahnsinn, verkündet seine Ex-Freundin, dass sie schwanger von ihm ist, Gage ist nicht in Sicht, und jeden Tag verlässt ein anderes Teammitglied den Drehort. Aus Georgs Fußballfilm wird darum nichts; stattdessen hat Franz Müller aus der Geschichte des Scheiterns eine Beziehungskomödie gemacht, die zugleich eine Farce über die deutsch-polnische Verständigung ist. Ein „seltener Lichtblick in der deutschen Komödie“ (taz). Mit Eva Löbau, Samuel Finzi und Laura Tonke; der Eintritt kostet 3,50 Euro.
Ein Angebot der Kulturreferentin für Pommern
Führung
„Entdeckungstour im Landesmuseum“ am Sonntag, 10. Juli, um 11.30 UhrDas Auge isst mit – Augenfreude ist gleich Gaumenfreude! Gordela von Randow präsentiert kostbare Fayencen aus der Dauerausstellung des Museums und widmet sich der Blütezeit ihrer Herstellung im 17. Und 18. Jahrhundert. Heute wie damals beginnt ein gutes Essen mit einer schön gedeckten Tafel und so hegte man auch in Europa den Wunsch von schönem Porzellan zu speisen. Es werden Schätze aus dieser Zeit in ihren vielfältigsten Formen und Farben betrachtet und Einblicke in die Stralsunder Fayencemanufaktur gegeben. Der Eintritt kostet 3,50 Euro.
Ferienspaß
Für alle Ferienkinder bieten wir auch diesen Sommer ein Programm: „Sommer, Sonne, Sonnenschein“ läuft ab dem 25. Juli und ist eine Reise auf die Insel Usedom und stellt die Künstler vor, die unsere schöne Region immer wieder auf die Leinwand bringen. Information und Anmeldung unter ehlers@pommersches-landesmuseum.de oder Telefon 03834 83122Ausstellung
Ab dem 27. August heißen wir in der Ausstellung „Kopenhagener Malerschule“ die Dänen in Öl, Aquarell und Bleistift willkommen. Anhand von Bildern und Studien aus der Nationalgalerie und der Sammlung Christoph Müller wird ein Blick auf die dänische Malerei zu Zeiten der Romantik geworfen. Damals sammelten sich alle künstlerischen Bestrebungen in der Kopenhagener Akademie, deren Strahlkraft bis weit über die Landesgrenzen hinaus reichte. Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge und Georg Friedrich Kersting machten hier ihre ersten künstlerischen Gehversuche.