Randalierer sorgen für Zugverspätung
Verfasst: 10.01.2020, 16:11
Randalierer sorgen für Zugverspätung
| [b]Ludwigslust[/b] (ots) - Einen außerplanmäßigen Halt von 31 Minuten musste in den späten Abendstunden des 9. Januar 2020 ein ICE auf der Strecke von Berlin nach Hamburg einlegen. Grund hierfür war ein 23-jähriger Mann, der Reisende belästige und sich weigerte, seinen Fahrschein vorzuzeigen. Darüber hinaus zeigte sich der Mann gegenüber der Zugbegleiterin äußerst aggressiv. Er griff einen Bundeswehrangehörigen sowie einen in Uniform reisenden Polizisten mittels Fußtritten an, als diese unterstützend zur Hilfe eilten. Diese brachten ihn daraufhin gemeinsam zu Boden und fixierten ihn. Gleichzeitig wurden durch die Zugbegleiterin weitere Hilfe angefordert und entschieden, die Fahrt des ICE bis zum Eintreffen der Kräfte nicht fortzusetzen. Unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten begaben sich mehrere Streifen der Bundes- und Landespolizei zum Bahnhof Ludwigslust. | Durch den mitreisenden Polizeibeamten wurde die Person aufgefordert, sich auszuweisen und eine Fahrkarte vorzulegen. Dieser Aufforderung kam er ebenfalls nicht nach und stellte sich vielmehr bewusstlos, woraufhin ein Rettungswagen und Notarzt angefordert wurden. Die ärztliche Begutachtung ergab, dass dem Mann nichts fehle und er wohl auf sei. Der Mann wurde durch die Bundespolizisten übernommen und einer Blutentnahme zugeführt, die einen Wert von 1,91 Promille ergab. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und des Erschleichens von Leistungen eingeleitet. |
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50067/4488274