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Neue Regeln für Reisende aus Risikogebieten

Verfasst: 18.10.2020, 08:18
von Maik Thomaß

Neue Regeln für Reisende aus Risikogebieten

21. Oktober 2020 Änderungen für Einreise und Quarantäne sind in Kraft getreten

Schwerin - Die Landesregierung hat am gestrigen Abend des 20. Oktober 2020 die Regeln für Reisen aus Risikogebieten korrigiert. Sie treten ab dem 21.10.2020 in Kraft.
Ausland: Besonders strenge Regeln gelten auch weiterhin für Reisende und Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland. Wer aus einem Risikogebiet im Ausland nach Mecklenburg-Vorpommern reist oder von einer Auslandsreise in ein Risikogebiet zurückkehrt, muss sich in Quarantäne begeben. Die Quarantäne kann erst beendet werden, wenn zwei Corona-Tests im Abstand von 5 bis 7 Tagen negativ ausfallen. Bis dahin besteht die Pflicht, die Ferienunterkunft bzw. die eigene Wohnung nicht zu verlassen.

Inland: Für Urlaubsreisende aus Risikogebieten im Inland gibt es künftig keine Test- und Quarantänepflicht mehr. Gleiches gilt für Bürgerinnen und Bürger aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich – aus welchem Grund auch immer – in einem Risikogebiet innerhalb Deutschland aufgehalten haben. Einzige Ausnahme: Wenn Sie Symptome einer Corona-Erkrankung aufweisen, sind Sie verpflichtet, sich umgehend in Quarantäne zu begeben. Es besteht die Möglichkeit, die Quarantäne durch einen negativen Test zu verkürzen. Bitte kontaktieren Sie, wenn Sie nach einer Reise in ein Risikogebiet Symptome verspüren, umgehend Ihren Hausarzt oder das örtliche Gesundheitsamt.

Tagesausflüge und Privatbesuche: Weiter verboten sind Tagesausflüge aus Risikogebieten in anderen Bundesländern nach Mecklenburg-Vorpommern. Private Besuche sind nur innerhalb der Kernfamilie möglich. Zu ihr gehören Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Lebensgefährten, Kinder, Eltern, Geschwister, Enkel, Urenkel, Großeltern und Urgroßeltern.

"Wir haben am Mittwoch bei der Konferenz mit der Bundeskanzlerin eine bundesweite Corona-Ampel mit klaren Konsequenzen beschlossen. Das war eine Forderung aus Mecklenburg-Vorpommern. Das bedeutet: In den Corona-Risikogebieten werden künftig klare Gegenmaßnahmen ergriffen. Im Gegenzug können wir unsere Regeln bei Reisen aus Risikogebieten einfacher gestalten", erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei der anschließenden Pressekonferenz.

"Ich weiß, dass die Regeln immer noch deutlichen Einschränkungen verbunden sind. Sie dienen aber einem wichtigen Ziel. Es geht um den Schutz der einheimischen Bevölkerung, der Beschäftigten in der Tourismuswirtschaft und auch unserer Urlaubsgäste selbst", warb die Ministerpräsidentin um Verständnis.