Beleidigungen führen zum Hausverbot
Rostock (ots) - Auf eine lautstarke Diskussion zwischen zwei Mitarbeitern der DB Sicherheit und einer weiteren männlichen Person wurde am Nachmittag des 27. Oktober 2020 eine Streife der Bundespolizeiinspektion Rostock am Hauptbahnhof aufmerksam. Auf Nachfrage teilten die Mitarbeiter der DB AG mit, von dem Mann beleidigt worden zu sein. Die Zeugen gaben weiterhin an, dass der 36-Jährige ihnen bei der Bestreifung des Bahnhofs aus einem Zug heraus, den gestreckten Mittelfinger gezeigt habe. Als die Sicherheitsmitarbeiter daraufhin den Zug betraten und den Betroffenen ansprachen, habe dieser ihnen gegenüber mit einem Schwall obszönen Sprachgebrauchs reagiert. Daraufhin wurde der 36-jährige Mann durch die Zeugen aus dem Bahnhofsgebäude begleitet. Durch die Bundespolizisten wurde eine Strafanzeige wegen Beleidigung aufgenommen. Zudem wurde gegen ihn durch die Deutsche Bahn AG ein einjähriges Hausverbot erteilt. Nach Feststellung der Personalien und Belehrung wurde der 36-Jährige durch die Bundespolizeibeamten vor Ort aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50067/4746858