Urkundenfälschung und Europäischer Haftbefehl
| [b]Überseehafen[/b] (ots) - Eine rumänische Identitätskarte stellte sich bei der Kontrolle eines 26-jährigen Mannes durch die Beamten des Bundespolizeireviers Rostock Überseehafen am Morgen des 11. November 2020 als Urkundenfälschung heraus. Bei der Überprüfung des Dokuments stellten die Beamten zunächst optische Unstimmigkeiten fest. Zur Feststellung seiner Identität wurde der 26-Jährige mit zur Dienststelle genommen. Dort stellte sich heraus, dass es sich bei der vorgelegten rumänischen Identitätskarte um eine Totalfälschung handelte und diese - ausgestellt auf falsche Personalien - in den Niederlanden erworben wurde. Des Weiteren konnte ermittelt werden, dass der Mann per Europäischem Haftbefehl, ausgestellt durch die rumänischen Behörden, wegen Diebstahls, gesucht wurde. | Zudem bestanden zwei Fahndungsausschreibungen zur Ermittlung seines Wohnortes durch das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland sowie durch die Staatsanwaltschaft Hamburg wegen räuberischen Diebstahls. Aufgrund des Europäischen Haftbefehls wurde der Rumäne vorläufig festgenommen, dem Haftrichter am Amtsgericht Rostock vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt verbracht. Über den weiteren Verbleib des 26-Jährigen entscheidet nun das Oberlandesgericht. Durch die Bundespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet und zur Sicherung der Durchführung des Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro erhoben. |
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50067/4760666