Fortsetzung der Kooperation von Honda mit Biosphärenreservat Schaalsee
Verfasst: 10.10.2016, 16:58
Fortsetzung der Kooperation von Honda mit Biosphärenreservat Schaalsee
Bildung für nachhaltige Entwicklung und Projekte für den Klimaschutz standen in den vergangenen 10 Jahren im Mittelpunkt der Kooperation und sollen auch in Zukunft den Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit bilden. Von diesem Engagement mit langem Atem profitiert vor allem der Moorschutz im UNESCO Biosphärenreservat Schaalsee. "Die Renaturierung von Mooren ist praktizierter Klimaschutz, da intakte Moore weltweit große Mengen an CO2 speichern", begründet Rudolf Harrer, Vizepräsident von Honda Deutschland das Engagement des Weltkonzerns.
In den vergangenen Jahren konnte Dank der finanziellen Unterstützung durch das Unternehmen das Neuendorfer Moor im UNESCO Biosphärenreservat Schaalsee renaturiert werden. Ein weiteres Moor im Biosphärenreservat, ein Kalkflachmoor das durch die Entwässerungsmaßnahmen vergangener Jahrhunderte ebenfalls in seinem Bestand gefährdet ist, soll in den nächsten Jahren renaturiert werden.
Neben dem Klima profitieren viele Tier- und Pflanzenarten von den Moorprojekten, darunter der Kranich, verschiedene moortypische Libellenarten und zahlreiche Orchideenarten. "Naturschutzvorhaben sind kein kurzfristiges Geschäft mit schneller Wirkung. Viele unserer Maßnahmen führen erst über Jahrzehnte zum spürbaren Erfolg. Ich freue mich sehr, dass Honda durch sein langfristiges Engagement ein verlässlicher Partner für die Realisierung unserer Moorschutzprojekte geworden ist", so der Minister.
Neben diesen ganz praktischen Naturschutzprojekten haben die Biosphärenreservate und Honda gemeinsam Klimaschutzwettbewerbe initiiert und in Zusammenarbeit mit EUROPARC Deutschland und dem Potsdamer Institut für Klimaforschung mehrere Klimakonferenzen ausgerichtet um die Öffentlichkeit für diese Themen zu sensibilisieren und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu publizieren. Außerdem stellte Honda den Biosphärenreservaten umweltfreundliche Hybrid- und Dieselfahrzeuge zur Verfügung und stattete sie mit emissionsarmer Technologie zur Landschaftspflege aus.