Impfzentrum weitet Öffnungszeiten aus und Schnelltestzentren kommen
Verfasst: 24.03.2021, 18:50
Impfzentrum weitet Öffnungszeiten aus und Schnelltestzentren kommen
Das neue Impfverfahren für Erzieher*innen, Tageseltern, Lehrer*innen an Grund- und Förderschulen sowie Polizist*innen ist am Dienstag gestartet. Das schriftliche und deutlich vereinfachte Verfahren liegt in eigener Zuständigkeit des Landkreises Rostock. Das Impfmanagement wurde dafür personell verstärkt. Alle Kindertageseinrichtungen, inklusive Tageseltern, sind über das Jugendamt angeschrieben und zur Terminbuchung aufgefordert worden. Das Staatliche Schulamt Rostock hat alle Grund- und Förderschulen benachrichtigt und das Anschreiben zur Terminbuchung an diese Schulen gegeben. Der Impfmanager der Polizeiinspektion Güstrow koordiniert in Zusammenarbeit mit dem Impfmanagement des Landkreises Rostock die Impfung von Polizistinnen und Polizisten entsprechend der Vorgaben des Innenministeriums.
„Neben verstärkten Impfungen sind Schnelltests ein weiterer Baustein, um die Sicherheit zu erhöhen. Wir wollen an bis zu 16 Standorten im Landkreis Schnelltestmöglichkeiten schaffen, die Angebote der Apotheken eingeschlossen. Diese sollen spätestens am Montag nächster Woche den Betrieb aufnehmen“, sagt Stephan Meyer. „Wir stehen kurz vor dem Abschluss der Vorbereitungen. Kommunen haben uns Räume angeboten, wofür ich ausdrücklich danke. Ich bin zuversichtlich, dass wir nun auch mit den Hilfsorganisationen zu einem tragfähigen Ergebnis kommen“, erklärt Stephan Meyer. Landkreis und Hilfsorganisationen verhandeln noch über Details zu Finanzierung und Testbeschaffung. „Wir wollen für die Erstausstattung 26.000 Schnelltests zur Verfügung stellen und übernehmen Kostenrisiken“, erläutert der Gesundheitsdezernent. Die Liste der Schnelltestzentren soll am Donnerstagabend veröffentlicht werden.
Eine landesweite Übersicht mit Schnelltestmöglichkeiten steht bereits hier zur Verfügung.
Zum Infektionsgeschehen im Landkreis Rostock ist festzustellen, dass es zum einen weiterhin diffus ist und zum anderen dabei vermehrt Fälle bei Pflegepersonal und medizinischem Personal auftreten. „In den meisten dieser Fälle hatte es bereits Impfangebote gegeben. Die Infektionen beim Personal wirken sich nun sowohl auf die Einrichtungen, in denen diese Menschen arbeiten, als auch externe Einrichtungen aus. Ermittlungen des Gesundheitsamtes ergeben beispielsweise immer wieder Infektionswege in Richtung Schulen und Kindertagesstätten“, macht die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Kristin von der Oelsnitz, deutlich. Der Verwaltungsstab des Landkreises Rostock hat daher festgelegt, nochmals Impfangebote durch mobile Impfteams für Pflege- und medizinische Einrichtungen zu machen. So können beispielsweise auch neu hinzugekommene Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegekräfte geimpft werden. Diese Impfangebote sollen nach Abschluss der Impfkampagne in den teilstationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen gemacht werden. Pflegekräfte und medizinisches Fachpersonal können außerdem selbst Impftermine über die Landeshotline vereinbaren.
Quelle: Landkreis Rostock