Autobahnzubringer B 321 Schwerin: Zweite Moorbrücke wird betoniert

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Maik Thomaß
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Autobahnzubringer B 321 Schwerin: Zweite Moorbrücke wird betoniert

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Autobahnzubringer B 321 Schwerin: Zweite Moorbrücke wird betoniert

Schwerin - Am 6. Mai 2021 wird der erste von drei Abschnitten der zweiten Moorbrücke für den Autobahnzubringer aus Schwerin über die Crivitzer Chaussee zur A 14 betoniert. Bei einem Fototermin vor Ort wird Thomas Genschmer, Leiter der Projektgruppe „Großprojekte“ der Landesstraßenbauverwaltung, über diesen Meilenstein sowie das gesamte Vorhaben informieren und Fragen beantworten.
Hinweis: An der Baustelle ist das Tragen von Helm, Warnweste und festem Schuhwerk erforderlich. Bitte bringen Sie diese selbst mit – aufgrund der Corona-Hygienevorschriften können wir sie nicht zur Verfügung stellen.

Hintergrund: - Die Crivitzer Chaussee im Zuge der Bundesstraße 321 wird zwischen Plater Straße in Schwerin und Raben Steinfeld von zwei auf vier Spuren ausgebaut und somit der gesamte Zubringer aus Schwerin zur A 14-Anschlussstelle Schwerin-Ost vierspurig. Erster Spatenstich war im Mai 2018.

Aufgrund der Nähe zum Schweriner See besteht der Untergrund, auf dem der neue Zubringer errichtet wird, zwischen Mueß und Zippendorf aus einer bis zu elf Meter dicken Torf- und Muddeschicht über dem tragfähigen Grund. Deshalb wird die Straße an dieser Stelle über zwei Moorbrücken – je eine pro Fahrtrichtung geführt. Die nördliche, bereits fertiggestellte, Brücke mit einer Länge von 310 Metern ruht auf 240 bis zu 25 Meter langen Stahlbetonsäulen, die im festen Untergrund unter der Moorschicht verankert sind. Für die zweite Brücke auf der südlichen Fahrbahnhälfte mit 220 Metern Länge werden 175 solcher Pfähle eingesetzt. Diese Moorbrücke soll im August dieses Jahres stehen. Die gesamte Baumaßnahme wird voraussichtlich zum Jahresende abgeschlossen.

Die Kosten für den Ausbau in Höhe von knapp 46 Millionen Euro trägt größtenteils der Bund als Eigentümer der Bundesstraße. Die Stadt Schwerin beteiligt sich mit ca. 3,5 Millionen Euro an den Kosten für den Umbau der Kreuzungen. Knapp eine Million Euro entfallen auf Versorgungs- und Telekommunikationsunternehmen, die ihre Leitungen im Rahmen der Baumaßnahme erneuern.
Redaktion Maik Thomaß
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