Erhöhtes Unfallrisiko aufgrund defekter Beleuchtungsanlagen
Um Gefahren und Unfallrisiken auf herbstlichen Straßen vorzubeugen, ist der Blick auf das eigene Fahrzeug, insbesondere auf die Beleuchtungsanlage, gerade jetzt wichtig und ratsam. Das betrifft Kraftfahrzeuge wie Fahrräder gleichermaßen. Wer selbst nicht ausreichend sieht oder nicht gesehen wird, kann schnell in gefährliche Situationen geraten oder gar in einen Verkehrsunfall verwickelt werden.
Neben Defekten an Brems- und Rücklichtern, stellt die Polizei auch immer wieder so genannte "Matschaugen" und "Blender" fest. Letztere gefährden durch ihre Blendwirkung andere Verkehrsteilnehmer.
Aber auch Fahrradfahrer und Fußgänger müssen sich auf die dunkle Jahreszeit einstellen. Insbesondere Fahrradfahrer gehen ein sehr hohes Unfallrisiko ein, wenn sie im Dunkeln unbeleuchtet unterwegs sind. Sie gefährden nicht nur sich selbst, sondern zwingen auch Autofahrer zu abrupten und gefährlichen Ausweich- bzw. Bremsmanövern. Überdies wird Fahrradfahrern und Fußgängern gerade jetzt helle und reflektierende Kleidung empfohlen. "Sehen" und vor allen "Gesehen werden" ist hier von besonderer Bedeutung.
Bei Fahrradkontrollen im Umfeld einer Parchimer Schule hat die Polizei am 25. und 26. Oktober 2021 insgesamt 36 Verstöße registrieren müssen. Nicht selten waren Beleuchtungsanlagen an Fahrrädern komplett defekt oder gar nicht erst vorhanden. Darüber hinaus waren einige Fahrradfahrer unbeleuchtet im Dunkeln unterwegs. Die Betreffenden, meist Schüler, waren sich der möglichen Gefahren nicht immer bewusst. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang insbesondere an die Erziehungsberechtigten, auf den sicheren Zustand der Fahrräder ihrer Kinder zu achten.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108763/5056210