Justizvollzugsanwärterinnen und –anwärter im Ministerium begrüßt
Schwerin - Elf Justizvollzugsanwärterinnen und –anwärter haben vor wenigen Tagen das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz besucht. Begrüßt wurden sie von Ministerin Jacqueline Bernhardt: „Es ist eine gute Tradition, dass die Anwärterinnen und Anwärter während ihrer Ausbildung einmal das Justizministerium besuchen. Es ist etwas Besonderes, denn die oberste Behörde wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Justizvollzug eher selten angesteuert. Daher haben wir es uns zum Ziel gemacht, den Nachwuchskräften zu zeigen, wo die für sie zuständige Aufsichtsbehörde ist. Und vor allem freue ich mich, dass diese Tradition nach der Corona-Pause wiederbelebt wird. Denn so haben wir die Möglichkeit, den Kontakt zu den Bediensteten noch enger zu gestalten. Diese Transparenz ist aus meiner Sicht sehr wichtig“, so Ministerin Bernhardt bei der Begrüßung der zwei Frauen und neun Männer, die ihren Dienst im Februar 2022 begonnen hatten.
Die Justizvollzugsanwärterinnen und –anwärter sind zwischen 19 und 36 Jahren alt, kommen aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Einige von Ihnen haben bereits abgeschlossene Berufe und sich während der Pandemiezeit für den Wechsel in den öffentlichen Dienst entscheiden. Justizministerin Jacqueline Bernhardt: „Über einen Erfahrungsschatz zu verfügen, ist gerade für die Arbeit mit Menschen sehr wichtig. Daher sind jede motivierte Frau und jeder motovierte Mann, die ihren Beruf wechseln und so unseren Vollzug verstärken, sehr willkommen.“ Die Anwärterinnen und Anwärter der aktuellen Klasse arbeiteten vor ihrem Wechsel zum Beispiel als Koch, Kfz-Mechatroniker oder im Einzelhandel. Für einige ist es die erste Ausbildung. Für den Justizvollzug in Mecklenburg-Vorpommern werden Frauen und Männer ausgebildet, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.