Jägerschaft und Landwirtschaft retten Rehkitze
„Landauf und landab werden im Mai zum ersten Schnitt des Grünlandes in Mecklenburg-Vorpommern die Wiesen von vielen fleißigen Tierschützern im Morgengrauen abgesucht, um Rehkitze, Hasen und bodenbrütende Wildvögel vor dem Tod durch Mähwerke zu retten. Hier arbeiten Jägerschaft, Landwirtschaft und freiwillige Helfer auf vorbildliche Weise zusammen. Respekt und Dank für das Engagement. Durch die Nutzung moderner Technik –Drohnen und Wärmebildkameras – wird die Suche nach den Tieren immer effektiver. Deswegen fördert das Land über Mittel aus der Jagdabgabe den Einsatz von Drohnen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert die Anschaffung der Fluggeräte.
Forderungen, die Landwirte per Gesetz dazu zu verpflichten, wie sie ihre Wiesen zu mähen haben, bringen keinen zusätzlichen Nutzen und würden kein Kitz zusätzlich retten. Schon jetzt wird empfindlich bestraft, wer vorsätzlich gegen das Tierschutzgesetz verstößt, seine Wiesen nicht vor der Mahd absucht und als Folge der Unterlassung Kitze tötet oder schwer verletzt. Neue Straftatbestände zu schaffen, ist also völlig unnötig“, so der Minister abschließend.