Jugendlicher springt ins Gleisbett, während ein Anderer filmt

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Maik Thomaß
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Jugendlicher springt ins Gleisbett, während ein Anderer filmt

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Jugendlicher springt ins Gleisbett, während ein Anderer filmt

Ludwigslust, Grabow (ots) - Aus purer Abenteuerlust oder sonstigen unsinnigen Gründen haben sich am 23. Juli 2022 zwei Jugendliche in erhöhte Lebensgefahr begeben.

Durch die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn wurde die Bundespolizei darüber informiert, das der Triebfahrzeugführer eines Güterzuges gegen 16:10 Uhr auf der Bahnstrecke 6100 (Schnellfahrstrecke Berlin/Hamburg) eine Gefahrenbremsung einleiten musste. An der über die Bahnstrecke führende Fußgängerbrücke in der Nähe des Kreuzungsbauwerkes zur Autobahn 14, Bundesstraße 5 und Bundesstraße 191 konnte der Triebfahrzeugführer zwei Jugendliche mit Motorrädern feststellen. Mit Annäherung des Zuges eilte ein Jugendlicher von der Brücke in das Gleisbett. Durch den Triebfahrzeugführer wurde eine sofortige Gefahrenbremsung eingeleitet und er bekam den Zug kurz vor der Kollision mit der Person zum Stehen. Der Jugendliche entfernte sich mit einem Sprung aus dem Gleisbett und flüchtete. Der zweite Jugendliche soll die Szene mit seinem Handy gefilmt haben und im Anschluss daran zusammen mit dem anderen Täter geflüchtet sein. Eine Nahbereichsfahndung mit Unterstützung von Kräften des Polizeihauptreviers Ludwigslust verlief negativ.

Nach Mitteilung durch die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn sollen die beiden Jugendlichen bereits am 22. Juli 2022 an gleicher Stelle gesichtet worden sein. Zum Tatzeitpunkt soll einer der Jugendlichen ein blaues Shirt und der andere ein schwarzes Shirt getragen haben. Neben Güterverkehr wird die Strecke auch von ICE` s genutzt, die mit einer Geschwindigkeit von über 200 km/h auf dieser Strecke zwischen Hamburg und Berlin verkehren.

Im Zusammenhang mit der Tat bittet die Bundespolizei um die Mithilfe der Bevölkerung. Wer konnte die Tat beobachten oder kann sachdienliche Angaben zum Sachverhalt bzw. zu verdächtigen Person machen. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Rostock unter der Telefon-Nr. 0381 / 2083 -1111 oder -1112 entgegen. Darüber hinaus können jederzeit über die kostenfreie Hotline der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder jede andere Polizeidienststelle Angaben gemacht werden.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50067/5280887
Redaktion Maik Thomaß
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