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Unternehmenserfolge durch Gleichbehandlung

Verfasst: 02.09.2022, 15:38
von Maik Thomaß

Unternehmenserfolge durch Gleichbehandlung

Schwerin - „Positive Leadership, zu Deutsch positive Führung, bringt uns alle voran. Daher bin ich froh, dass es nun das Projekt PoLe 2.0 – Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben‘ gibt, ein Projekt, das bis zum 30.06.2024 aus Mitteln des ESF+ gefördert wird. Träger ist das Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung gGmbH in Neustrelitz. Hier arbeiten engagierte Menschen, die Unternehmen in unserem Land die Vorteile und Vorzüge der Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben nahebringen. Denn Hauptziel des Projektes ist es, das Thema Gleichbehandlung der Geschlechter stärker in der Kultur von Kleinst- und Kleinunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern zu verankern. Dafür werden in Unternehmen Veränderungsprozesse zu den Themen Gleichbehandlung der Geschlechter, Entgeltgleichheit, Vereinbarkeit, Sorgearbeit sowie Digitalisierung und Gleichstellung angestoßen und kontinuierlich begleitet. Entgeltgleichheit und Gleichbehandlung können gemessen werden dank der entwickelten Toolbox ‚Unternehmenserfolg M-V‘“, erklärt die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Bernhardt bei ihrem Besuch im Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung gGmbH (ISBW) in Neustrelitz.

Bereits in der letzten Förderperiode wurde das Projekt „PoLe – Positive Leadership“ vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Im Zuge dessen konnte ein kompaktes und digitales Angebot bereitgestellt werden, mit dem Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeiterenden ihre Attraktivität für Frauen und Männer analysieren können. Auf diese Erkenntnisse aufbauend erhalten die Firmen dann konkrete Handlungsempfehlungen für eine innovative Unternehmenskultur. Da sich das Projekt auf Kleinst- und Kleinunternehmen fokussiert, richtete sich das Projekt an 90 Prozent aller Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern.

„Gerade in der heutigen Zeit geben wir den Unternehmen einen wichtigen Kompass an die Hand. Denn die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von heute haben zweifellos andere Ansprüche als die Generationen vor ihnen. Bei den enormen Herausforderungen der Bindung und Gewinnung von Mitarbeitenden ist das Projekt definitiv eine Stütze. Denn ein gutes Betriebsklima ist ein Schlüssel für beste Erfolge“, so Gleichstellungsministerin Bernhardt.