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Schwesig: Erhöhung des Mindestlohns wichtiger Schritt für mehr Gerechtigkeit

Verfasst: 02.10.2022, 05:42
von Maik Thomaß

Schwesig: Erhöhung des Mindestlohns wichtiger Schritt für mehr Gerechtigkeit

Schwerin - Mit dem 1. Oktober 2022 tritt die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro in Kraft. Das sei eine wichtige Nachricht für viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

„Die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro ist ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Gerechtigkeit. Es profitieren Menschen, die von kleinen Einkommen leben müssen und sich darüber sorgen, wie sie über die Runden kommen. Wer Vollzeit arbeitet, muss so viel Geld verdienen, dass er nicht von Armut gefährdet ist. Der Mindestlohn ist Respektlohn.“

Mecklenburg-Vorpommern habe sich von Anfang an für den für die Einführung eines Mindestlohns eingesetzt, betonte die Regierungschefin. „Wie in den anderen ostdeutschen Bundesländern sind die Durchschnittslöhne bei uns noch immer niedriger als im Westen. Auch haben viele nicht das Glück, Tariflohn zu bekommen. Besonders wichtig ist der Mindestlohn für Frauen, die oft in Teilzeit und in Branchen mit niedrigen Löhnen arbeiten. Jede Anhebung des Mindestlohns stärkt die Kaufkraft und ist auch ein Wachstumsprogramm für die Wirtschaft. Wir können nach sieben Jahren Erfahrung mit dem Mindestlohn auch sagen: Er kostet keine Arbeitsplätze“, sagte Schwesig.

In Mecklenburg-Vorpommern würden laut Angaben der Hans-Böckler-Stiftung rund 196.000 Bürgerinnen und Bürger von der Erhöhung profitieren.