Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und der Staatsanwaltschaft Stralsund zum mutmaßlichen Tötungsdelikt in Barth
Wie berichtet, steht ein 42-jähriger Marokkaner im dringenden Verdacht, in den der Zeit zwischen 11.45 und 12.00 Uhr mehrfach mit einem Messer auf seine 38-jährige Ehefrau in der zentralen Zuwandererunterkunft in der Berthold-Brecht-Straße in Barth eingestochen zu haben. Die 38-Jährige wurde hierdurch so schwer verletzt, dass sie noch am Tatort verstarb. Der 42-Jährige verließ nach der Tat mit blutverschmierter Kleidung die Zuwandererunterkunft und gab an, seine Frau getötet zu haben. Der vorbestrafte Mann ließ sich von den Beamtinnen und Beamten des Polizeirevieres Barth widerstandslos festnehmen.
Die Kriminalpolizei Anklam übernahm in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Stralsund vor Ort die Ermittlungen, um die Hintergründe des Geschehens zu klären. Der Leichnam des Opfers wird im Verlauf des 13. Oktober 2022 obduziert. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und zum Tatmotiv dauern währenddessen noch an.
Die drei gemeinsamen Kinder wurden nach bekannt werden der Tat durch das Jugendamt in Obhut genommen. Sie befanden sich zum Zeitpunkt der Tat nicht in der Unterkunft.
Die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Anklam werden die Haftvorführung des Verdächtigen beim Haftrichter in Stralsund begleiten. Über den Ausgang wird nachberichtet.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/5343716