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Trend hält an: Wieder mehr Einstellungen im Referendariat
Verfasst: 03.12.2022, 18:31
von Maik Thomaß
Trend hält an: Wieder mehr Einstellungen im Referendariat
Schwerin - „Für das Rechtsreferendariat in Mecklenburg-Vorpommern haben wir zum 1. Dezember 2022 insgesamt 73 Frauen und Männer einstellen können. Damit hält der Trend der steigenden Einstellungszahlen an. Vor einem halben Jahr waren es 61 Einstellungen. Die Zahlen beweisen, dass wir mit der stetigen Optimierung des Rechtsreferendariats auf dem richtigen Weg sind. Noch vor wenigen Jahren wurden weniger Referendarinnen und Referendare im gesamten Jahr wie heute zu einem der beiden Starttermine eingestellt. Wir bleiben dran, denn die Bemühungen, den Vorbereitungsdienst auf die Zweite juristische Staatsprüfung zu optimieren ist eine Daueraufgabe. Wir haben zum Beispiel eine Ombudsstelle installiert, die nicht in Ausbildung und Prüfungen eingebunden ist und somit eine unabhängige Vertrauensperson für die Sorgen und Nöte der Frauen und Männer im Vorbereitungsdienst ist. Außerdem soll es ab dem Jahr 2023 möglich sein, das Rechtsreferendariat auch als Teilzeitreferendariat zu absolvieren. Dieser Gesetzentwurf liegt zur Abstimmung im Landtag“, sagt die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Bernhardt anlässlich der Einstellung der 73 Referendarinnen und Referendare.
Von 52 Rechtsreferendarinnen und 21 Rechtsreferendaren, die zum 1. Dezember 2022 in Mecklenburg-Vorpommern eingestellt wurden, kommen mit 40 mehr als die Hälfte aus M-V selbst. Darüber hinaus stammen unter anderem sieben Referendarinnen und Referendare aus Hamburg, fünf aus Berlin, vier aus Schleswig-Holstein und vier aus Bayern. Im Juni 2022 wurden 61, im Dezember 2021 wurden 68 Referendarinnen und Referendare eingestellt.