Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Waren deckt weitere Straftaten auf
Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht der Verdacht, dass der Wohnungsinhaber offensichtlich vergessen hatte, den Herd in der Küche auszuschalten, was in der weiteren Folge zum Brandausbruch führte. Durch das Feuer bzw. die Löscharbeiten entstand an der Kücheneinrichtung Totalschaden. Die Höhe des Gesamtsachschadens wird derzeit auf rund 5.000 Euro geschätzt.
Durch die eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Waren konnten in der Wohnung weiterhin Betäubungsmittel sowie dazugehörige Utensilien beschlagnahmt werden. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen leistete der 34-Jährige zudem Widerstand, weshalb er kurzzeitig zu Boden gebracht und mit Handfesseln fixiert werden musste. Dabei zogen sich eine Beamtin und ein Beamter leichte Verletzungen zu. Die Beamtin war nach dem Einsatz nicht mehr dienstfähig.
Ein bei dem 34-Jährigen durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,59 Promille. Der Mann ist bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Er muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung sowie Körperverletzung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/5406558