Telefonierender Radfahrer flüchtet und stürzt
Verfasst: 04.07.2023, 13:25
Telefonierender Radfahrer flüchtet und stürzt
Als sie den Mann erreichten, sahen die die Beamten die Kopfverletzung. Der Gestürzte wollte aber keine medizinische Versorgung. Bei Überprüfung seiner Identität stellten die Beamten einen offenen Haftbefehl wegen einer Ersatzfreiheitsstrafe fest. Da der 29-jährigen Deutsche die geforderten 1.800 Euro nicht zahlen konnte, sollte er zum Polizeihauptrevier verbracht werden. Um die Gewahrsamstauglichkeit zu klären, erfolgte zunächst die medizinische Überprüfung im Klinikum Neubrandenburg. Die zuständige Ärztin ordnete auf Grund der Kopfverletzung die stationäre Aufnahme im Klinikum an. Da Bekannte des 29-Jährigen die 1.800 Euro Strafe dann doch bezahlen konnten, waren die polizeilichen Maßnahmen für den 29-Jährigen damit beendet.
Vor der Einlieferung in das Klinikum wurde der mitgeführte Rucksack des 29-Jährigen durch durchsucht. Dabei haben die Beamten vier Wurfsterne sowie geringe Mengen verschiedener Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Daher wurden zusätzlich zu der Ordnungswidrigkeit wegen der Handynutzung beim Fahrradfahren auch Strafanzeigen wegen der Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz gefertigt.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108770/5549033