Segler in Not

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Maik Thomaß
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Segler in Not

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Segler in Not

Wismar (ots) - Am 12. August suchten Wasserschutzpolizisten aus Wismar und Rostock in der Wismarbucht um 17:30 Uhr nach einem Bootsführer aus Nordrhein-Westfalen.

Ein Bootsführer aus Nordrhein-Westfalen befand sich mit seinem 12-Meter-Sportboot auf der Ostsee vor der Insel Poel. Seine Ehefrau, die sich noch zu Hause in NRW befand, konnte ihn seit 24 Stunden telefonisch jedoch nicht auf See erreichen und wandte sich hilfesuchend an die Seenotleitstelle in Bremen, da sie einen Notfall vermutete.

Die sofort eingeleitete Suche nach dem Vermissten unter Einbeziehung der Wasserschutzpolizeiinspektionen Wismar und Rostock führte glücklicherweise schnell zum Erfolg. Die von der Wasserschutzpolizeiinspektion Wismar aus eingesetzte Schlauchbootbesatzung konnte die Segelyacht und den Skipper an seiner letzten bekannten Position nördlich der Insel Poel auffinden. Die Beamten stellten fest, dass schwere gesundheitliche Probleme es dem Mann unmöglich machten, auf die Anrufe seiner Frau oder der Seenotleitstelle zu reagieren.

Das Seenotrettungsboot "Wolfgang Wiese" der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger begab sich zum Patienten, übernahm die medizinische Erstversorgung an Bord der Segelyacht und brachte den 56-jährigen Mann anschließend in den Hafen Timmendorf/Poel. Von dort ging es für den Skipper in ein Krankenhaus zur weiteren medizinischen Versorgung.

Die Segelyacht wurde durch die Wismarer Beamten bis zum Eintreffen des Seenotrettungsbootes "Konrad Otto" aus Kühlungsborn gesichert. Die Besatzung der "Konrad Otto" setzte zwei Seenotretter über, die die Segelyacht mit eigenem Antrieb unter Begleitung des Seenotrettungsbootes nach Kühlungsborn fuhr.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108749/5578995
Redaktion Maik Thomaß
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