27 unerlaubt eingereiste Personen in fünf Gruppen
Kurz vor Mitternacht des 30. September 2023 wurde ein MAN-Transporter mit deutscher Zulassung in der Ortslage Krackow (Bundesstraße 113) durch Unterstützungskräfte der Bundespolizei Ratzeburg und eigenen Kräfte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk nach vorangegangener Einreise über den ehemaligen Grenzübergang Linken angehalten und kontrolliert. Dabei wurden zwei Tunesier im Alter von 27 und 37 Jahren festgestellt, die lediglich Dokumente auf ihrem Handy vorweisen konnten, die allerdings keinen Aufenthalt in Deutschland legitimierten. Die fahndungsmäßige Überprüfung des 27-Jährigen ergab eine Ausschreibung durch die Staatsanwaltschaft Dresden zur Festnahme/Strafvollstreckung wegen Besitzes von Betäubungsmitteln ohne Besitzerlaubnis. Demnach hatte der tunesische Staatsangehörige eine Geldstrafe in Höhe von 450,00 Euro zu entrichten. Bei Nichtzahlung wären 45 Tage Ersatzfreiheitsstrafe zu verbüßen gewesen Daneben waren noch 169,00 Euro Verfahrenskosten zu zahlen. Nach Zahlung der Geldstrafe sowie der Verfahrenskosten wurde er mit einer Anlaufbescheinigung für die Ausländerbehörde in Zwickau auf Reisen geschickt. Der 37-Jährige wurde Ausländerbehörde nach Berlin geleitet. Der deutsche Kraftfahrer wies sich mit seinem Bundespersonalausweis aus und konnte nach Abschluss aller erforderlichen polizeilichen Maßnahmen sowie einem Tatvorwurf zur Beihilfe der unerlaubten Einreise seine Weiterfahrt fortsetzen.
Gegen 5:45 Uhr wurden am 1. Oktober 2023 durch einen Mitarbeiter der Bundespolizei Pasewalk auf dem Weg zum Dienst vier syrischen Staatsangehörige in der Ortslage Ladenthin festgestellt und bis zum Eintreffen einer Streife festgehalten. Eine Person konnte sich mit einem seit 2021 abgelaufenen syrischen Reisepass ausweisen, die weiteren Personen waren ausweislos. Dokumente für einen legalen Aufenthalt in Deutschland konnten nicht vorgelegt werden. In einer ersten Befragung vor Ort erklärten sie syrische Staatsangehörige zu sein und gaben den Reiseweg über die Belarus-Route an. Weiterhin erklärten die Personen, dass nur sie allein in einem silberfarbenen PKW nach Deutschland gebracht wurden.
Sie und auch die knapp zwei Stunden später - nach einem Bürgerhinweis an das Bundespolizeirevier Pomellen - durch eigene Kräfte in der Ortslage Ladenthin festgestellten Ägypter wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nach Stern Buchholz überstellt. Die Personen konnten keine Dokumente für einen legalen Aufenthalt in Deutschland vorlegen. Die Ägypter gaben an, über die Belarus-Route nach Deutschland gekommen zu sein.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70259/5616094