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Gleichstellungsministerin Bernhardt wirbt für Frauenförderung

Verfasst: 24.10.2023, 16:55
von Maik Thomaß

Gleichstellungsministerin Bernhardt wirbt für Frauenförderung

Schwerin - Zum Thema Frauenförderung haben die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt und die Landesbeauftragte für Frauen und Gleichstellung Wenke Brüdgam die Stadtwerke Ludwigslust-Grabow besucht. Anlässlich der auswärtigen Kabinettsitzung der rot-roten Landesregierung im Kreis Ludwigslust-Parchim trafen sie Viola Bortsch, die zunächst Prokuristin war und seit einem Jahr die Stadtwerke als Geschäftsführerin leitet.

Gleichstellungsministerin Bernhardt: „Nach Angaben des statistischen Landesamtes ist der Anteil an hochqualifizierten Frauen gestiegen. Mich stimmt zuversichtlich, dass so der Weg zur Gleichstellung von Frau und Mann immer ebener wird. Aber noch sind Frauen in Führungspositionen seltener zu finden als Männer. Wir müssen Frauen Karriere ermöglichen. Frauenförderung ist unerlässlich. Ebenso bin ich von Metoringprogrammen überzeugt. Bei meinem Besuch in den Stadtwerken Ludwigslust-Grabow habe ich heute genau dieses positive Beispiel an Frauenförderung erlebt. Seit einem Jahr steht hier eine Frau an der Spitze, die auch einen Blick für Frauenförderung hat. Darüber hinaus brauchen wir auch das zunehmende Bewusstsein zum Beispiel von Vätern, in der Familie die Sorgearbeit nicht nur den Frauen zu überlassen. Hier ist die gesamte Gesellschaft gefragt. Frauen müssen die Chance bekommen, aus traditionellen Rollen herauszukommen. So lange wir in alten längst überholten Mustern verharren, bleiben Aufstiegschancen für Frauen schwierig. Genau das haben wir in unseren Gleichstellungswerkstätten von vielen Frauen gehört“, sagt Gleichstellungsministerin Bernhardt in Ludwigslust.

Die Landesbeauftragte für Frauen und Gleichstellung Wenke Brüdgam: „Wenn wir davon sprechen, dass wir ein Mehr an Frauen in Führungspositionen fördern wollen, liegt das nicht nur daran, dass wir seit vielen Jahren wissen, dass Frauen die besseren Abschlüsse machen. Es geht in der Frage von Führungsverantwortung auch um Repräsentanz. Frauen führen anders. Sie bringen andere Impulse in Unternehmen, Vorstände und Aufsichtsräte, aber auch in Teams ein. Grundsätzlich sind heterogene Teams kreativer, gerechter und innovativer. Dafür müssen sich Rollenbilder ändern und zwar so früh wie möglich. Führungskompetenzen haben nichts mit dem Geschlecht zu tun “, so die Landesbeauftragte Wenke Brüdgam.