Mutmaßlicher Schleuser festgenommen
Die drei weiteren Insassen, ein 30-jähriger Iraner sowie zwei afghanische Staatsangehörige im Alter von 21 und 22 Jahren konnten keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente zur Kontrolle vorlegen. Kräfte der Bundespolizei übernahmen die vier Personen und verbrachten sie zur weiteren Bearbeitung in die Diensträume der Bundespolizeiinspektion Pasewalk. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die Afghanen und der Iraner durch den Ukrainer in Polen abgeholt und nach Deutschland eingeschleust wurden. Die Afghanen und der Iraner äußerten Schutzersuchen und reisten weiter in die Erstaufnahmeeinrichtung in Stern Buchholz. Gegen den Ukrainer stellte die Bundespolizeiinspektion Pasewalk Haftantrag bei der zuständigen Staatsanwaltschaft. Die Prüfung dauert an.
Vier Syrer und ein Turkmene wurden gegen 16:00 Uhr in der Ortslage Schwennenz angetroffen und kontrolliert. Auch diese Personen waren ausweislos und hatten keine Dokumente, die eine Einreise nach Deutschland legitimieren. Durch die gemeinsame deutsch- polnische Streife wurden auf polnischer Seite im Nahbereich zerrissene litauische Dokumente aufgefunden. Diese Dokumente weisen auf eine Einschleusung auf der Belarus-Route hin. Alle stellten ein Schutzersuchen und wurden ebenfalls an die Erstaufnahmeeinrichtung in Stern Buchholz weitergeleitet.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70259/5644068