Land will 400.000 Euro für psychosoziale Hilfe für Studierende bereitstellen.
In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Studierenden, die sich psychischen Problemen konfrontiert sehen, weiter angestiegen.
Wie aus einem Bericht anlässlich der Fachtagung des deutschen Studierendenwerkes (DSW) hervor.
Dies gilt auch im Land Mecklenburg-Vorpommern. Psychosoziale Beratungsangebote der Studierendenwerke sind wichtige Anlaufstellen, um Menschen im Studium bei gesundheitlichen und psychischen Problem zu helfen.
Wissenschaftsministerin Bettina Martin plant deshalb, die Arbeit Studierendenwerke in Rostock und Greifswald in diesem Bereich in den kommenden Jahren zu stärken.
„Die Beratungsarbeit für die Studierenden ist wichtig, um auch den steigenden psychischen Belastungen gerecht zu werden, denen Studierende in den vergangenen Jahren, auch durch die Corona-Pandemie, ausgesetzt waren“, so Martin: „Deshalb wollen wir die Arbeit der Studierendenwerke in diesem Bereich gezielt unterstützen, damit sie der steigenden Nachfrage besser gerecht werden können.“
Für die psychosoziale Beratung sind im Haushaltsentwurf 2024/2025 zusätzliche 200.000 Euro pro Jahr vorgesehen, also 400.000 insgesamt, die zu gleichen Teilen an die beiden Werke ausgereicht werden sollen. Diese sollen nach jetziger Planung jeweils genug Spielraum für die Finanzierung von jeweils mindestens einer zusätzlichen Stelle für Beratungsleistungen bieten