Die Gehlsdorfer Ufersicherung wird saniert
Dabei gliedert sich das Projekt in zwei Teilbereiche. Begonnen wird im ersten Abschnitt mit der schilfbewachsenen Uferlinie im südöstlichen Teil. Der Lebensraumtyp „Schilf-Röhricht“ ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz ein streng geschützter Lebensraum. Damit die dort lebenden Tiere beispielsweise in ihrer Brutzeit nicht gestört werden, sind die Arbeiten in diesem Bereich ab Anfang März nicht mehr möglich. Um die Arbeiten an der Uferlinie ausführen zu können, muss ein Teil des Baumbestandes weichen. Nach derzeitigem Planungsstand sind dies sechs jüngere Birken und Erlen. Weitere neun Bäume werden durch einen Baumschutz, entsprechenden Rückschnitt oder eine Wurzelbehandlung geschützt. Eine Baumschutzsachverständige begleitet die Baumaßnahme und wird vor Ort und je nach Bedarf weitere Maßnahmen festlegen und die Ausführung kontrollieren. Alle gefällten Bäume werden eins zu eins mit klimaresilienten Arten direkt an der Uferlinie in Gehlsdorf ersetzt.
Der zweite Bauabschnitt betrifft die Grünflächen am Fähranleger in Gehlsdorf. Die Baustelleneinrichtung wird sich ebenfalls auf einer Grünfläche am Fähranleger befinden.
Im Zuge der Maßnahmen entstehen drei Niedergänge, damit Wassersportlerinnen und Wassersportler künftig unkompliziert auf die Warnow gelangen können. Das Anlegen und Festmachen von Booten ist jedoch nicht möglich.
Während des Vorhabens kommt es zu Einschränkungen des Geh- und Radweges entlang des Gehlsdorfer Ufers, der aus Sicherheitsgründen zeitweise gesperrt werden muss. Im Frühjahr ist er dann wieder nutzbar. Die Anlieger werden entweder direkt an der Baustelle vorbeigeleitet oder zeitweise großräumig umgeleitet.