Martin auf 4. Rostock OceanConvention
“In Mecklenburg-Vorpommern legen wir einen wichtigen Forschungsschwerpunkt auf den Bereich der maritimen Themen. Dafür sind unsere Forschungsstandorte, allen voran der Ocean Technology Campus, international eng vernetzt. Dabei geht es uns vor allem um einen nachhaltigen Meeresschutz und ressourcenschonende Meeresnutzung“, sagte Martin. „Aufgaben wie die Beseitigung von Munitionsaltlasten im Meer lassen sich nur gemeinsam meistern. Die internationale Vernetzung und Kooperation von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ist dafür unverzichtbar.“
In Rostock entwickelt sich mit dem Ocean Technology Campus (OTC) ein Innovationsnetzwerk für Meerestechnik und Unterwassertechnologie mit internationaler Ausstrahlung. Mit dem kanadischen Pendent, dem Centre forOcean Ventures and Entrepreneurship (COVE), wurde im Sommer eine vertiefte Zusammenarbeit vereinbart. Diese sieht unter anderem eine Förderung der maritimen Start-Up-Szene durch ein internationales „Acceleratorprogramm“ vor, das Aufenthalte an den Standorten Rostock bzw. Halifax ermöglicht. Eine im Ergebnis dieser Kooperation geförderten Delegation aus Kanada nimmt bereits an der diesjährigen ROC teil und wird zwei Wochen lang die Forschungs- und Anwenderszene der maritimen Unterwassertechnik in Mecklenburg-Vorpommern kennenlernen.
Die Rostock Ocean Convention hat Fachvorträge führender Wissenschaftler und Anwender der maritimen Forschung und Entwicklung geboten. Daneben konnten sich die Teilnehmenden in Fachworkshops austauschen und vernetzen. Organisiert wird die ROC von Rostock Business, dem Subsea Monitoring Network, der Fraunhofer Gesellschaft und der Universität Rostock.