Zwei Veranstaltungen im Pommerschen Landesmuseum im Rahmen des Polenmarktes

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Maik Thomaß
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Zwei Veranstaltungen im Pommerschen Landesmuseum im Rahmen des Polenmarktes

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Zwei Veranstaltungen im Pommerschen Landesmuseum im Rahmen des Polenmarktes

Greifswald - Mit zwei Veranstaltungen am Mittwoch, 23.11.2016, beteiligt sich das Pommersche Landesmuseum Greifswald am diesjährigen Polenmarkt, dem Festival für polnische Kultur.
In der Feierabendgeschichte um 16.00 Uhr widmet sich Gunter Dehnert der ambivalenten Geschichte von "Pomorze Zachodnie". 1970 und 1980 hielt die polnische Arbeiterklasse ganz Polen in Atem. Eine große Oppositionsbewegung entfaltete sich, nicht nur in Danzig, Gdynia und Zoppot- der Industriehochburg- auch in Stettin wurde gestreikt. Was machte die Arbeiter stark? Welche Forderungen wurden gestellt? Die Teilnahme kostet 2,50 Euro.

Um 18.00 Uhr werden die beiden polnischen Städte Breslau und Stettin in einer Podiumsdiskussion gegenüber gestellt. Breslau ist in diesem Jahr "Kulturhauptstadt Europas" und hat in der letzten Zeit viel Aufmerksam bekommen. Sie gilt zu Recht als Aushängeschild eines modernen Polen. Im Vergelich dazu, aber auch zu anderen polnischen Grßstädten in den ehemals deutschen Ostprovinzen, fristet die pommersche Hauptstadt Stettin ein Schattendasein. Zu Unrecht? Stettin ist im Aufbruch: mit der neuen Philharmonie und dem Dialogzentrum findet eine nach 1945 einmalige architektonische und historische Aneignung der Stadt statt. Dazu diskutieren: Roswitha Schieb, Agnieszka Kuchcińska-Kurcz, Leszek Hermann; moderiert wird das Gespräch von Dr. Jan Musekamp. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro.
Redaktion Maik Thomaß
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