30-jähriger Randalierer verursacht hohen Sachschaden
Wie aus den Angaben der eingeleiteten Ermittlung hervorgeht, sei der in Güstrow wohnhafte Tatverdächtige am 17. Juli 2025 zunächst gegen 0:50 Uhr aufgefallen, als Anwohner eines Mehrfamilienhauses aufgrund lauter Geräusche aus dem Schlaf gerissen wurden. Die Zeugen hätten den Mann dabei beobachten können, wie er mit einer Eisenstange diverse Fenster des Hauseingangs beschädigte. Im weiteren Verlauf der Nacht randalierte der Tatverdächtige augenscheinlich ziellos im Bereich öffentlicher Einrichtungen sowie gewerblich genutzter Gebäude, wie zum Beispiel dem Rathaus, einer Kanzlei und einer Arztpraxis.
Durch den eingesetzten Wachschutz wurde zudem bekannt, dass der 30-Jährige den abgesperrten Zugang zum Schloss Güstrow überwunden und somit einen Hausfriedensbruch begangen hätte. Am Amtsgericht Güstrow konnte der Tatverdächtige durch die eingesetzten Polizeikräfte überwältigt und somit die mögliche Fortsetzung der Taten beendet werden, nachdem der Mann auch hier diverse Fensterscheiben einschlug und die Briefkastenanlage mit Farbe besprühte.
Die Beamten stellten in diesem Zusammenhang eine circa 1,5 Meter lange Eisenstange und eine Farbsprühdose sicher. Aufgrund des Verdachts einer bestehenden Rauschmittelintoxikation erfolgte bei dem Randalierer auf Anordnung der Staatsanwaltschaft die Entnahme einer Blutprobe. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Güstrower in Gewahrsam genommen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird nach gegenwärtigem Stand der Erkenntnisse mit mehreren Zehntausend Euro bewertet.
Die Kriminalpolizei in Güstrow ist im Kontext der sich nun anschließenden Ermittlungen federführend.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6078356