Abschließende Meldung zum Brand auf Fähre in Rostock Peez
Verfasst: 09.05.2026, 07:19
Abschließende Meldung zum Brand auf Fähre in Rostock Peez
Zur Erkundung, Lokalisation, gezielten Brandbekämpfung in den mit Rauch, Hitze und entzündlichen Medien beaufschlagten Bereichen sowie der Kontrolle angrenzender Areale waren über den gesamten Zeitraum mehr als 20 Kräfte unter umluftunabhängigem Atemschutz im Schiffsinneren eingesetzt. Dabei lag der Schwerpunkt auf den oberhalb des Maschinenraums befindlichen Decks und Bereichen.
Neben den Gefahrenabwehrmaßnahmen wurden personelle und materielle Reserven gebildet. Dazu waren ein Bereitstellungsraum landseitig am Liegeplatz sowie ein Ausrüstungs- und Vorbereitungsraum an Bord der Fähre eingerichtet worden. Im engen Zusammenwirken und jeweiliger Abstimmung mit den involvierten Crewmitgliedern erfolgten das Besprechen der Taktik, das Vorgehen und die Evaluierung der Maßnahmen. Neben handgeführten Strahlrohren kamen auch sogenannte Fognails zum Einsatz, die auf Grund ihres sehr feinen Sprühnebels eine hohe Löschintensität und zugleich eine gute Wirksamkeit in schwer zugänglichen Bereichen, wie zum Beispiel hinter Verkleidungen oder in verbauten Dämmstoffen haben.
Eine am späten Nachmittag gemeinsam mit der Crew der Fähre durchgeführte Nachkontrolle führte am Ende zu dem Ergebnis, dass für die Feuerwehr alle Maßnahmen abgeschlossen sind. Letztlich blieb es bei insgesamt einer rettungsdienstlich vor Ort versorgten Person. Weitere Verletzte mussten durch den umsichtigen Einsatz von allen Beteiligten nicht beklagt werden.
Knapp 60 Kräfte der Rostocker Feuerwehr waren in den Einsatz eingebunden. Mit dem sukzessiven Entlassen und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft von Einheiten im fortgeschrittenen Einsatzverlauf, konnten die während dessen veranlassten Maßnahmen zum Stadtschutz an den verwaisten Feuerwehrstandorten wieder aufgehoben werden.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/175951/6271791