Achtung, vermehrter Telefonbetrug im Präsidiumsbereich

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Maik Thomaß
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Achtung, vermehrter Telefonbetrug im Präsidiumsbereich

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Achtung, vermehrter Telefonbetrug im Präsidiumsbereich

Neubrandenburg (ots) - Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg sind am Nachmittag des 30.August 2017 insgesamt elf Fälle des versuchten Telefonbetrugs aufgetreten.
Bei den Geschädigten handelt es sich insbesondere um Frauen im Alter von 51 bis 87 Jahren. In den meisten Fällen - in Cölpin, Burg Stargard, Neubrandenburg und Jatznick - gaben sich die Anruferinnen als Nichte, Enkelin oder Tochter aus. Es wurden stets Geldsummen zwischen 4.400 Euro und 40.000 Euro eingefordert. Dieses Geld würde für den Erwerb einer Immobilie benötigt. Ebenso wies bei einem Anruf die unbekannte Tatverdächtige darauf hin, den Angehörigen von der Bitte nichts zu erzählen, um keinen Ärger zu bekommen. In zwei Fällen in Strasburg und Eggesin gaben die Anruferinnen an, dass die Geschädigten in einem Gewinnspiel gewonnen hätten. Die Geschädigten haben richtig reagiert: Zumeist riefen sie zur Kontrolle ihre richtigen Enkel, Töchter und Nichten an. Zu einer Zahlung des geforderten Geldes ist es in keinem Fall gekommen.In Neubrandenburg ist es beinahe zu einer Übergabe gekommen. Auch hier rief eine "Enkelin" bei einer 86-Jährigen an und fragte zunächst nach 22.000 Euro. Später gab sie jedoch an, dass auch 13.000 Euro genügen würden. Nachdem die Geschädigte skeptisch wurde und ebenso eine Bankmitarbeiterin sie dahingehend sensibilisierte, fragte die Geschädigte den Mann, welcher persönlich an ihrer Haustür das Geld abholen wollte, nach seinem Personalausweis. Daraufhin entfernte er sich wortlos. Auch im Nachgang belästigte die "Enkelin" die Frau und machte ihr ein schlechtes Gewissen. Die 86-Jährige schaltete nun die Polizei ein, die wegen versuchten Trickbetrugs ermittelt.
Die Polizei möchte an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich vor diesen Maschen in allen möglichen Varianten warnen. Bitte reden Sie mit Ihren älteren Angehörigen über diese Betrugsfälle.
Redaktion Maik Thomaß
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