Tourismus: Unternehmen zeigen sich erleichtert, Ungewissheit bleibt
Aus Sicht der IHK besteht die Notwendigkeit, die weiterhin von den Corona-Beschränkungen betroffenen Unternehmen verstärkt zu unterstützen. Hierzu zählen zum Beispiel Reiseveranstalter, Reisebüros, Fitness- und Sportstudios, Anbieter von Freizeitangeboten und Veranstaltern.
„Auch Hotellerie und Gastronomie sind mit den ankündigten Lockerungen von heute noch lange nicht über den Berg, es bestehen weiterhin zahlreiche Auflagen und Einschränkungen. Zudem schwebt über allen Maßnahmen die Bedingung, dass die Infektionszahlen auf einem niedrigen Niveau bleiben. Viele Unternehmen können jetzt etwas verschnaufen, aber noch lange nicht aufatmen“, ergänzt IHK-Hauptgeschäftsführer Siegbert Eisenach. Die IHK appelliert daher an die Landesregierung, sich bei den Gesprächen mit dem Bund auch für weitere Hilfspakete einzusetzen.
In einem Tourismusgespräch mit dem Schweriner Oberbürgermeister, Dr. Rico Badenschier, hat sich die IHK zudem für weitere Unterstützung der Unternehmen ausgesprochen. Dies betrifft zum Beispiel die Entwicklung von saisonverlängernden Maßnahmen inklusive des hierfür notwendigen Marketings, die Ausweitung der Nutzungsflächen für die Außengastronomie, um die neuen Abstandsregelungen einhalten zu können, sowie die Aussetzung der Bettensteuer.
„Wir freuen uns über die Gesprächsbereitschaft der Landeshauptstadt Schwerin sowie die in vielen Bereichen positiven Signale,“ so Eisenach abschließend.
Unternehmen können sich unter der Nummer 0385 / 5103 103 auch weiterhin an die IHK-Corona-Hotline wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IHK erläutern die vielfältigen Fragen rund um das Thema Corona.