Streit um Hochbau auf der Holzhalbinsel

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Maik Thomaß
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Streit um Hochbau auf der Holzhalbinsel

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Streit um Hochbau auf der Holzhalbinsel

Rostock: Der Spatenstich für das neungeschossige Hochhaus der Wiro auf der Holzhalbinsel im Rostocker Stadthafen ist für den Herbst diesen Jahres geplant, jedoch lehnen Mitglieder des Bauausschusses dieses Bauwerk ab.

Karl Scheube von der SPD sagte in diesem Zusammenhang: "Wir reden hier von 34 Metern Höhe und einer Abriegelung gegenüber dem Wasser. Wollen wir wirklich so einen Klopper so dicht am Ufer? "
Jetzt soll der Neubau als städtebauliche Dominante verkauft werden. Auch das Unigebäude in der August-Bebel-Straße war zu seiner Zeit eine städtebauliche Dominante. Auf dem ehemaligen Gebiet der Neptunwerft wurde auf eine relativ flache Bebauung geachtet.

Jedoch kann man die beiden Gebiete nicht vergleichen, so Chefstadtplaner Ralph Müller. Das Gebiet der ehemaligen Neptunwerft weist, im Gegensatz zur Holzhalbinsel, eine Hanglage auf. Auf Anregung des Gestaltungsbeirats hatte die Wiro den hochbaulichen Wettbewerb ausgerufen. Der Neungeschosser orientiert sich an dem nebenstehenden Silo.

Der Bauausschuss stimmte am Dienstag den Plänen, trotz Bedenken, mehrheitlich zu. Jetzt muss noch die Bürgerschaft der Hansestadt Rostock am 2. April ihr okay geben.

Vier weitere Vier- bis Sechsgeschosser sollen neben dem Neungeschosser folgen. Der Hochbau soll im Frühjahr 2015 beginnen. 50 Millionen Euro plant das Unternehmen für das Projekt ein. Die Dauer bis zur Fertigstellung soll zwei Jahre dauern. Neben einer Tiefgarage entstehen Gewerberäume und 180 Wohnungen.
Redaktion Maik Thomaß
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