Wetterextreme setzen der Rostocker Heide zu
Senator Holger Matthäus betont: "Wetterextreme und Klimawandel setzen unserem städtischen Waldbesitz seit einigen Jahren heftig zu. Ein zügiger naturnaher Umbau und eine dem Standort spezifische Artenwahl können den Extremen und dem sich wandelnden Klima besser trotzen. Das Holz und das Wild der Heide waren für uns als Hansestadt über Jahrhunderte hinweg Basis für eine erfolgreiche Stadtentwicklung. Nun braucht der Wald unsere besondere Fürsorge."
Auf Einladung des Senator für Bau und Umwelt der Hansestadt Rostock, Holger Matthäus, informierte Forstamtsleiter Jörg Harmuth heute über den Stand der Aufarbeitungen nach dem Orkan "Xaver" im Dezember 2013. Anhand modernster Technik wurde im Wald vorgestellt, wie schwer geschädigte und umgeworfene Bäume schnell und umweltverträglich beräumt werden können.
Die Hansestadt Rostock ist mit 6.000 Hektar fünftgrößte städtische Waldbesitzerin in Deutschland. Seit dem Jahr 2000 ist der Wald nach den Richtlinien des Forest Stewardship Council zertifiziert und wird damit unter Nachhaltigkeitskriterien bewirtschaftet. Auf der traditionellen Waldbereisung Mitte Mai wurde der Forstbericht an die Mitglieder der Bürgerschaft übergeben, der einen Gesamtüberblick zum Waldzustand im Jahr 2013 enthält.