Justizministerin Hoffmeister eröffnet Jüdische Kulturtage in Rostock

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Maik Thomaß
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Justizministerin Hoffmeister eröffnet Jüdische Kulturtage in Rostock

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Justizministerin Hoffmeister eröffnet Jüdische Kulturtage in Rostock

Rostock - „Kulturtage sind in Zeiten von Corona wahrlich keine Selbstverständlichkeit. Doch ich bin mir sicher, dass trotz aller Einschränkungen wieder ein Erfolg werden. Im fünften Jahr wird nun schon eine enorme Vielfalt jüdischer Tradition, Kunst und Kultur geboten. Gleichzeitig sind die Kulturtage aber auch eine Einladung zum Dialog und zu Begegnungen über Religionsgrenzen hinweg. Genau das brauchen wir, um eine Brücke zu schlagen für gegenseitiges Verständnis und ein solidarisches Miteinander. Ich danke den jüdischen Gemeinden sowie allen Unterstützern und Sponsoren daher herzlich“, sagt Justizministerin Hoffmeister zur Eröffnung der Jüdischen Kulturtage in Rostock. Sie ist auch zuständig in der Landesregierung für die Religionsangelegenheiten.
„Die Jüdischen Kulturtage sind als Zeichen gerade in diesen Zeiten äußerst wichtig. Der widerwärtige Anschlag auf die jüdische Synagoge in Halle ist erst ein Jahr her. Er hat gezeigt, dass die antisemitisch motivierte Gewalt und der Hass in Deutschland eine neue Qualität erreicht haben. Auch mit dem Angriff auf einen Studenten jüdischen Glaubens in Hamburg vor ein paar Tagen hat der Antisemitismus erneut sein menschenverachtendes Gesicht gezeigt. Dass sich solche Taten in einem Land mit unserer Geschichte ereignen, erfüllt mich mit Entsetzen, mit Wut und mit Trauer.Einmal mehr muss uns deshalb klarwerden, dass Antisemitismus kein Raum gelassen werden darf. Wir müssen uns den aktuellen Entwicklungen entschieden entgegenstellen. Wir sind aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen gegen jede Form von Antisemitismus und Judenhass. Dazu gehört, dass wir an der Seite der jüdischen Gemeinden unseres Landes stehen. Sie gehören zu uns. Daher bin ich froh über die Jüdischen Kulturtage. Denn Kunst hilft mit, Weltoffenheit und Toleranz zu stärken und Grenzen und Vorurteile abzubauen“, so die Ministerin.
Redaktion Maik Thomaß
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