Zahl der Covid19-Fälle an Güstrower Gymnasium weiter gestiegen
Am John-Brinckman-Gymnasium steigt die Zahl der Infektionen damit auf insgesamt 31. 27 Schüler*innen (+4) und 4 Lehrkräfte (+2) sind betroffen. Von der Testreihe mit rund 760 Teilnehmer*innen am Donnerstag sind bis zum Sonnabendnachmittag etwa 600 Tests ausgewertet worden. Weitere Ergebnisse werden am Sonntag erwartet.
Dem zweiten Infektionsherd bei einer privaten Geburtstagsfeier sind jetzt 6 Infizierte zuzuordnen, darunter 3 Schüler des Gymnasiums. Die Ermittlungen des Gesundheitsamtes haben ergeben, dass insgesamt 95 Gäste an der Feier am Freitag vor einer Woche teilgenommen haben. Die Feiergäste stehen unter Quarantäne und müssen Symptome sofort melden, so dass ein Test veranlasst werden kann. Die Betroffenen wirken sehr gut mit. Bislang wurden 46 Tests für Feiergäste angeordnet. 40 Ergebnisse stehen noch aus.
Aus beiden Infektionsgeschehen haben sich bereits Folgeinfektionen im Umfeld der positiv Getesteten ergeben. Der Inzidenzwert in der Barlachstadt Güstrow und dem Amt Güstrow-Land steigt wegen der beiden Infektionsherde und ihrer Folgen auf 86,6/100.000. Dadurch steigt auch der Inzidenzwert für den gesamten Landkreis Rostock auf aktuell 37,2/100.000 (Stand 24.10.2020).
Der Verwaltungsstab wird die Situation am Montag erneut bewerten, wenn die Auswertung der Testreihen am John-Brinckman-Gymnasium abgeschlossen ist. Dort, wo Fälle gehäuft auftreten, wird der Landkreis vorgehen, um Infektionsherde einzudämmen. Dazu ist der Landrat mit dem Gesundheitsamt und dem zuständigen Dezernenten im ständigen Austausch.
Der Landkreis Rostock hatte bereits am Freitagabend mit sofortiger Wirkung Einschränkungen für das Stadtgebiet Güstrow und die Gemeinden im Amt Güstrow-Land verhängt. Am Sonnabend ist die Allgemeinverfügung für das John-Brinckman-Gymnasium wegen der Ermittlungs- und Testergebnisse angepasst und erweitert worden. Für sämtliche Schüler*innen, Lehrkräfte und Beschäftigten an der Schule wurden je nach Infektionsrisiko entweder Quarantäne oder Kontaktreduzierungen bis zum 3. November 2020 angeordnet. Diese bleiben auch bestehen, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt.
Quelle: Landkreis Rostock