Schwesig wirbt für Corona-Beschlüsse
„Die Entwicklung bei uns im Land gibt Anlass zu Hoffnung und zu vorsichtigem Optimismus. Aber es gibt keinen Anlass zur Entwarnung. Die Zahl der Neuinfektionen ist nach wie vor zu hoch – bei uns im Land, aber vor allem in anderen Teilen Deutschlands“, sagte die Ministerpräsidentin in ihrer rund 30-minütigen Rede. Aus diesem Grund müssten die zunächst nur für November vorgesehenen Schutzmaßnahmen verlängert werden.
„Wir haben vorgestern vereinbart, dass die Maßnahmen, die seit Anfang November gelten, zunächst bis zum 20. Dezember verlängert werden. Bundesweit, auch in Mecklenburg-Vorpommern. Die Kontaktbeschränkungen müssen wir sogar verschärfen. Private Kontakte werden auf fünf Personen beschränkt. Aus dem eigenen Haushalt und aus einem anderen Haushalt. Bisher waren es zehn Personen aus zwei Haushalten, die sich treffen durften.“ Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren würden bei der Beschränkung auf 5 Personen nicht mitgezählt. „Sie sollen nicht allein zuhause bleiben, wenn sich ihre Eltern mit Anderen treffen.“
Sie werde dem MV-Gipfel morgen vorschlagen, auch die anderen beschlossenen Schutzmaßnahmen sehr weitgehend umzusetzen. Bei den beschlossenen Verschärfungen für den Einzelhandel wolle die Landesregierung aber nicht mitgehen. Auch sollen die Außenbereiche von Zoos und Tierparks weiter öffnen könnnen. Priorität habe, dass Schulen und Kitas geöffnet bleiben.
„Ich danke allen Menschen, die sich an die Regeln halten, auf Kontakte und Begegnungen verzichten und dadurch dazu beitragen, dass andere gesund bleiben“, sagte die Ministerpräsidentin zum Abschluss ihrer Rede.