Schwesig: Hass, Intoleranz und Gewalt treten wir mit aller Kraft entgegen
„Ihrer gedenken wir heute. Gleichzeitig wissen wir: Gedenken an die Geschichte bedeutet Verantwortung für Gegenwart und Zukunft. Kein Kind in diesem Land soll je wieder Angst vor Verfolgung und Hass haben müssen. Alle Menschen sollten sich sicher fühlen können und ein Recht auf ihre Entfaltung haben. Wir müssen wachsam sein und zusammenstehen, jeden Tag“, so die Ministerpräsidentin weiter. „Wir leben heute in Deutschland in Frieden und Demokratie. Es bleibt bei allen Gegensätzlichkeiten, die es in Einzelfragen gibt, unsere gemeinsame Aufgabe, dies zu erhalten.“
Auch die heutige Zeit sei mit Krieg, Gewalt, Grausamkeiten und großem menschlichen Leid verbunden. „Wladimir Putin hat mit seinem Angriffskrieg in der Ukraine den Frieden zerstört“, sagte die Ministerpräsidentin. „Unsere Verantwortung aus der Geschichte heraus ist klar: Wir stehen für Freiheit, für eine offene Gesellschaft, für Menschenrechte und Selbstbestimmung und für die Unterstützung derer, die aufgrund des Krieges aus der Ukraine zu uns nach Mecklenburg-Vorpommern geflohen sind. Das ist unsere gemeinsame Verpflichtung. Denn wir alle bestimmen mit, in welcher Welt wir leben wollen. Hass, Intoleranz und Gewalt treten wir mit aller Kraft entgegen. Wir stehen an der Seite der Angegriffenen und Verfolgten. Lassen Sie uns gemeinsam für eine Welt in Frieden eintreten.“