Vielfalt, Gleichberechtigung und Weltoffenheit: CSD Rostock gehört zu den größten politischen Demonstrationen in MV

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Maik Thomaß
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Vielfalt, Gleichberechtigung und Weltoffenheit: CSD Rostock gehört zu den größten politischen Demonstrationen in MV

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Vielfalt, Gleichberechtigung und Weltoffenheit: CSD Rostock gehört zu den größten politischen Demonstrationen in MV

Rostock - Sozialministerin Stefanie Drese sieht im Christopher Street Day (CSD) in Rostock ein wichtiges gesellschaftliches Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und Weltoffenheit. „Ihr seid bunt, lebensfroh und schrill. Ihr setzt Euch für die freie Entscheidung zur Liebe und Selbstbestimmung ein. Eure Sichtbarkeit tut Rostock und Mecklenburg-Vorpommern gut“, sagte Drese auf der Bühne des CSD in Rostock am 16. Juli 2022 zu den Tausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Die Ministerin betonte, dass der CSD Rostock bereits seit 20 Jahren ein fester Bestandteil im städtischen Leben ist: „Der CSD hat sich hier in Rostock nicht nur zur buntesten Parade unseres Landes, sondern auch zu einer der größten politischen Demonstrationen in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt.“

Drese hob hervor, dass in den vergangenen 20 Jahren schon viel passiert sei. Dennoch gebe es noch viel zu tun, um Vorbehalte, Vorurteile, Anfeindungen und Diskriminierung abzubauen. „Wir wollen ein Bundesland sein, das den Interessen und Bedürfnissen aller Bürgerinnen und Bürger gerecht wird. Ein Land für Jungen und Mädchen, Männer und Frauen, für Lesben, Schwule, Bi-, Trans-, Inter- und queere Menschen“, verdeutlichte die Ministerin.

Wichtige Zukunftsaufgaben sind nach Ansicht der Ministerin das Voranbringen der gesellschaftlichen Akzeptanz und rechtlichen Gleichstellung von LSBTIQ*. Drese kündigte an, den „Landesaktionsplan für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ als eine Art Leitbild in einem breiten Beteiligungsprozess fortzuschreiben.

Ministerin Drese betonte, dass die queeren Vereine in Rostock und in ganz MV mit ihren größtenteils ehrenamtlichen Aktiven einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über geschlechtliche Vielfalt und queere Lebensweisen leisten und somit zum Abbau von Vorurteilen und der Steigerung von Akzeptanz gegenüber queeren Menschen beitragen.

Drese: „Der CSD ist immer wieder die Aufforderung gegen gesellschaftliche und politische Diskriminierungen zu kämpfen und für die Gleichberechtigung gleichgeschlechtlicher Lebensformen oder sexueller Minderheiten einzustehen.“
Redaktion Maik Thomaß
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