Durch Sekundenschlaf in die Justizvollzugsanstalt

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Maik Thomaß
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Durch Sekundenschlaf in die Justizvollzugsanstalt

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Durch Sekundenschlaf in die Justizvollzugsanstalt

Penkun (ots) - Ein aufmerksamer Bürger hatte die Bundespolizei am 16. September 2022 gegen 7:00 Uhr telefonisch über einen Unfall auf der Bundesautobahn 11, Auffahrt Penkun, Fahrtrichtung Polen informiert.

Als kurze Zeit später eine Streife am Ereignisort eintraf, wurden dort ein 59- jähriger polnischer Staatsangehöriger und seine Ehefrau angetroffen. Beide hatten keine Verletzungen. Bei der Erstbefragung gab der Mann an, den verunfallten PKW selbst gefahren zu haben. Dabei kam es zu einem Sekundenschlaf. Der durchgeführte Atemalkoholtest verlief negativ. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass gegen den Polen 3 Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Berlin bestanden:

1. Fahren ohne Fahrerlaubnis, Geldstrafe 810,00 Euro und 220,50 Euro Verfahrenskosten oder 54 Tage Ersatzhaft,
2. Fahren ohne Fahrerlaubnis, Geldstrafe 120,00 Euro + 10,00 Euro Restgeldstrafe und 120,50 Euro Verfahrenskosten oder 6 Tage Ersatzfreiheitsstrafe,
3. Fahren ohne Fahrerlaubnis, Geldstrafe 2940,- Euro und 137,- Euro Verfahrenskosten oder 196 Tage Ersatzhaft.

Da der Mann die Geldstrafen nicht zahlen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Neustrelitz eingeliefert.

Auch in diesem Fall war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für die Bundesrepublik Deutschland. Gegen ihn besteht hier eine Fahrerlaubnissperre, welche bis zum Jahr 2028 befristet ist.

Die Unfall- und Anzeigenaufnahme erfolgte vor Ort zuständigkeitshalber durch das Autobahnpolizeirevier der Landespolizei in Altentreptow. Bei dem Unfall entstand an den Leitplanken ein Schaden in Höhe von ca. 6000 Euro.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70259/5323028
Redaktion Maik Thomaß
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