„Über Mindesthaltbarkeit muss mehr aufgeklärt werden“
„Über das Mindesthaltbarkeitsdatum muss gesprochen werden. Allerdings kann die Lösung nicht sein, die Angabe abzuschaffen. Die Lösung kann aus meiner Sicht nur verstärkte Aufklärung sein. Auch können wir darüber nachdenken, ob der Einzelhandel zu einer Karenzregelung animiert werden könnte. Nach der Preisreduzierung kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums könnten die Waren nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums für einen Tag kostenlos den Kundinnen und Kunden angeboten statt weggeworfen werden. Darüber hinaus setzen wir uns weiterhin auf Bundesebene für eine Abgabepflicht der Supermärkte und Lebensmittelproduzenten für noch genießbare Lebensmittel an Tafeln und ähnliche Einrichtungen ein. So wie es einige Supermärkte bereits freiwillig praktizieren. Die Suche nach umsetzbaren Ideen zur wirkungsvollen Reduzierung von Lebensmittelabfällen rund um das Mindesthaltbarkeitsdatum sollte auf der nächsten Konferenz der Verbraucherschutzministerinnen und –minister diskutiert werden“, so Ministerin Bernhardt.