Sportministerkonferenz treibt Bewerbungsprozess für Ausrichtung Olympischer Spiele in Deutschland voran

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Maik Thomaß
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Sportministerkonferenz treibt Bewerbungsprozess für Ausrichtung Olympischer Spiele in Deutschland voran

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Sportministerkonferenz treibt Bewerbungsprozess für Ausrichtung Olympischer Spiele in Deutschland voran

Schwerin - Die Sportministerkonferenz (SMK) sieht in einer möglichen Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland das Potenzial, einen Mehrwert für die Bevölkerung zu schaffen und die gesellschaftliche Bedeutung des Sports sowie sportlicher Aktivität in Deutschland erheblich zu stärken.

Einen entsprechenden Beschluss fassten die für Sport zuständigen Ministerinnen und Minister der Länder bei ihrer Tagung am 15. September 2023 in Herzogenaurach.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung sei ein großer Rückhalt in der Bevölkerung. „Deshalb brauchen wir zunächst einen ergebnisoffenen, partizipativen Strategieprozess, um eine Grundsatzentscheidung für eine mögliche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland herbeizuführen“, betonte Landessportministerin Stefanie Drese nach Abschluss der SMK.

Ein elementarer Baustein für eine deutsche Bewerbung muss nach Ansicht von Drese die Nachhaltigkeit sein. Deshalb sei es auch unter finanziellen Aspekten unabdingbar, die bestehenden, international erprobten Sportstätten in Deutschland möglichst vollständig zu nutzen. „Wir wollen Spiele mit Charme, statt Spiele des Gigantismus“, verdeutlichte Drese.

Drese: „Deutschland kann Großveranstaltungen und die Menschen hier sind sportbegeistert, wie zuletzt die European Championships 2022 in München und die Special Olympics World Games in diesem Jahr in Berlin gezeigt haben. Die Olympia-Bewerbung muss die Menschen mitnehmen.“

Die SMK fordert deshalb vom Deutschen Olympischen Sportbund eine frühzeitige, transparente und sportpolitisch-gesellschaftlich vertretbare Kostenkalkulation. Auch ein klares Bekenntnis der Bundesregierung sei notwendige Voraussetzung für eine Olympia-Bewerbung.

Ministerin Drese zeigte sich nach der SMK zuversichtlich, dass Rostock-Warnemünde ein aussichtsreicher Veranstaltungsort ist, wenn es eine deutsche Bewerbung für Olympische Spiele und Paralympics gibt. „Die Bedingungen für Segelwettbewerbe sind in Warnemünde einmalig. Das Segelrevier bietet auf und an der Ostsee exklusive Bedingungen für hochkarätige Segelveranstaltungen“, so Drese. Ein großer Vorteil sei, dass vieles wie die Mittelmole schon vorhanden ist beziehungsweise gerade wie die moderne Sportschule in Warnemünde entsteht.
Redaktion Maik Thomaß
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