38 unerlaubt eingereiste Personen

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Maik Thomaß
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38 unerlaubt eingereiste Personen

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38 unerlaubt eingereiste Personen

Pasewalk, Seebad Ahlbeck (ots) - Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter den Pasewalker Bundespolizisten. Bereits am Freitagabend wurden durch eigene Kräfte zwischen Ladenthin und Nadrensee zwei Personen kontrolliert. Die Personen konnten sich nicht ausweisen und auch keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente vorweisen. Der algerische und der jemenitische Staatsangehörige gaben an, über die Belarus-Route nach Deutschland gekommen und nur zu zweit im Schleusungs-PKW gewesen zu sein. Beide Personen stellten in den Vernehmungen Schutzersuchen.

Am 14. Oktober 2023 wurden durch Kräfte der MKÜ und der Bereitschaftspolizei des Landes MV gegen 19:27 Uhr auf der Bundesstraße 104 am Ortseingang Löcknitz fünf Iraker und vier Syrer kontrolliert. Vier von ihnen führten Reisepässe mit sich, in denen sich Visa der Russischen Föderation befanden. Alle Personen hatten Fotos ihrer Lichtbildseite der Reisepässe auf ihren Handys, aufenthaltslegitimierende Dokumente konnten nicht vorgezeigt werden. Alle Personen erklärten gemeinsam in einem PKW über die Belarus-Route nach Deutschland geschleust worden zu sein und stellten ein Schutzersuchen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie mit einer Anlaufbescheinigung für die Erstaufnahmeeinrichtung Stern-Buchholz aus dem Gewahrsam entlassen.

Am gleichen Tag gegen 9:30 Uhr wurde eine 48-jährige Frau aus Moldawien als Mitreisende in einem Flixbus - nach zuvor erfolgter Einreise aus Polen kommend- auf dem Amtsplatz Nord in Pomellen kontrolliert. Sie legte ihren gültigen biometrischen moldauischen Reisepass vor, aufenthaltslegitimierende Dokumente konnte die Moldauerin nicht vorlegen. Eine Überprüfung ergab, dass die 48jährige am einen Antrag auf einen längerfristigen Aufenthalt in Polen gestellt hat, zu dem noch keine Entscheidung vorliegt. Die Rückkehrberechtigung nach Polen war gegeben, so dass sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freiwillig nach Polen ausreiste.

Gegen 14:30 Uhr wurden am 15. Oktober 2023 weitere 18 Personen durch Kräfte der MKÜ BBS in zeitlichen Abständen im Bereich Grambow festgestellt. Die 16 kontrollierten Personen aus Syrien sowie jeweils einer aus dem Iran und der Türkei erklärten, sie seien über die Balkanroute nach Deutschland eingeschleust worden. Die Bearbeitung der 18 unerlaubt eingereisten Personen dauert noch an.

Im Bereich des Bundespolizeirevier Ahlbeck wurden insgesamt acht syrische Staatsangehörige festgestellt. Gegen 16:15 Uhr des gestrigen Sonntags wurden sie im Rahmen einer Streife im Bereich des Bahnhofes Bansin kontrolliert. Sie gaben an aus Syrien zu kommen. Beide führten keinerlei Ausweisdokumente mit sich und gaben an mit dem Auto und zwei weiteren Männern, welche arabisch sprachen, aus Polen kommend im Bereich Bansin in Strandnähe abgesetzt worden zu sein. Die zwei weiteren Personen konnten später durch die Kollegen aus Stralsund in der UBB in Gewahrsam genommen werden. Angaben zum Fahrer und Fahrzeug konnten bislang nicht ermittelt werden. Die Personen konnten sich nicht ausweisen und auch keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente vorweisen. Sie gaben an über die Route: Türkei, Ungarn, Slowakei, Tschechien und Polen gekommen zu sein und für die Schleusung 7.500 Euro bezahlt zu haben. Beide stellten ein Schutzersuchen und verließen am 16.10.2023 die Dienststelle in Richtung Erstaufnahmeeinrichtung Stern Buchholz. Am 16. Oktober 2023 wurden gegen 4:30 Uhr vier weitere Syrer am roten Netto in Ahlbeck gesichert. Sie befinden sich nach den ersten polizeilichen Maßnahmen nun auf dem Weg zur Vernehmung in die Dienststelle nach Pasewalk.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70259/5626522
Redaktion Maik Thomaß
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