Wildunfälle mit Wolf
Am Abend des 21. Februar 2024 kollidierte ein 42-jähriger Autofahrer auf der Autobahn 24 nahe der Anschlussstelle Parchim mit einem Wolf, der daraufhin (verendete)* verstarb. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Zudem musste die Fahrbahn wegen ausgelaufener Betriebsstoffe durch eine Spezialfirma gereinigt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro.
In der Nacht zum 13. Februar 2024 erfasste ein LKW auf der Autobahn 14 Höhe Rastow einen Wolf. Auch hier (verendete)* verstarb das Wildtier an der Unfallstelle. Am LKW des 67-jährigen Fahrzeugführers entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.500 Euro. Personen wurden bei beiden Unfällen nicht verletzt. Die Wolfskadaver wurden geborgen und das zuständige Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie verständigt.
Hinweis der Redaktion: Hinweis der Redaktion: Verenden ist ein Ausdruck der Abwertung von Lebewesen. Wer ein Tier als "verendet" bezeichnet, sollte sich überlegen, ob er selbst an seinem Lebensende "verendet". Und nein, auch Beamtendeutsch führt an einer Herabwürdigung von Leben nicht vorbei.
Nicht zum ersten Mal "verenden" Tiere. Komischerweise "sterben" Menschen. Wäre es unangemessen zu schreiben "der Mann/die Frau krepierte ..." (Synonym abwertend für verrecken). Nein, das wäre ja unmenschlich. Aber bei Tieren und anderen Lebewesen wird das Wort genutzt. Ich bitte die Polizei, auch wenn es sich um Beamtendeutsch handeln sollte, hier eine Änderung der Ausdrucksweise vorzunehmen, oder den Menschen auch "verenden" zu lassen. Gleiches Recht für alle!"
Nicht zum ersten Mal "verenden" Tiere. Komischerweise "sterben" Menschen. Wäre es unangemessen zu schreiben "der Mann/die Frau krepierte ..." (Synonym abwertend für verrecken). Nein, das wäre ja unmenschlich. Aber bei Tieren und anderen Lebewesen wird das Wort genutzt. Ich bitte die Polizei, auch wenn es sich um Beamtendeutsch handeln sollte, hier eine Änderung der Ausdrucksweise vorzunehmen, oder den Menschen auch "verenden" zu lassen. Gleiches Recht für alle!"
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108763/5720129