Jugendliche Graffiti-Sprayer gestellt
Gegen 22:15 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis darüber, dass mehrere Personen unter der Hundertmännerbrücke in der Rostocker KTV ein großes Graffiti anbringen. Die eingesetzten Funkwagenbesatzungen der Bundespolizei und des Rostocker Polizeihauptreviers stimmten sich über das gemeinsame Vorgehen ab und besetzten die möglichen Fluchtrichtungen. Zusätzlich wurde über die Bundespolizei der Bahnverkehr an einem dort umliegenden Gleisbett gestoppt.
Zum Zeitpunkt des Zugriffs wurden die drei Tatverdächtigen noch während des Sprühens angetroffen. Die Sprühutensilien konnten dabei ebenfalls fest- und anschließend sichergestellt werden. Das Graffito war zum Zeitpunkt der Feststellung bereits 2m x 10x groß jedoch noch unkenntlich. Was genau aufgesprüht werden sollte, dazu machten die drei jeweils 16 Jahre alten deutschen Jugendlichen keine Angaben.
Alle waren polizeilich vorher nicht in Erscheinung getreten. Die Kosten für die Reinigung der Brücke werden auf etwa 1.000 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei prüft im Rahmen der weiteren Ermittlungen auch bereits zuvor festgestellte Graffiti, wo die Täter bislang noch unbekannt sind. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Jugendlichen aus Rostock ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/5864423