Verhandlungen im ÖPNV in Mecklenburg-Vorpommern gescheitert
Laut ver.di hat die Arbeitgeberseite die bisherigen Verhandlungen komplett ignoriert und einen "vollkommen unakzeptablen" Vorschlag unterbreitet. Weitere Angebote wurden seitens der Arbeitgeber nicht vorgelegt.
„Wenn die Arbeitgeberseite versucht, die Gehälter der höheren Lohngruppen auf Kosten der Busfahrer zu erhöhen, ist das pure Provokation. Der plötzliche vom KAV geforderte Verhandlungstermin war eine Farce. Wer so verhandelt und Streiks quasi bestellt, bekommt Streiks“, so Sascha Bähring, Verhandlungsführer von ver.di Nord.
Voraussichtlich wird am 13., 14., 17., 18. und 19. März 2025 erneut gestreikt.
„Wir geben der Arbeitgeberseite nochmals die Möglichkeit, uns bis zum 19.03.25 um 18:00 Uhr ein akzeptables Angebot vorzulegen.
Nach diesem Zeitpunkt wird die Urabstimmung ausgewertet. Bei einem positiven Votum folgen unbefristete Streikmaßnahmen in unterschiedlichsten Varianten. Die Tarifkommission ist mehr als erbost über das Verhalten am heutigen Tag“, so Bähring weiter.
Während genannter Termine wird ver.di die Urabstimmung über unbefristete Streikmaßnahmen durchführen und am 20. März 2025 das Ergebnis bekannt geben.