Ein Auto zwei Fahrer
Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten und Rettungskräfte befand sich ein 41-jähriger deutscher Staatsangehöriger bereits außerhalb des Fahrzeuges. Ein 55-jähriger deutscher Staatsangehöriger war hingegen noch im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch eingesetzte Rettungskräfte befreit werden. Der 55-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der 41-Jährige erlitt leichte Verletzungen.
Bei beiden Männern stellten die Beamten eine Alkoholisierung fest. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass beide unter dem Einfluss weiterer berauschender Mittel standen. Entsprechende Untersuchungen wurden veranlasst.
Für die Einsatzkräfte stellte sich vor Ort eine besondere Situation dar: Sowohl der 41-Jährige als auch der 55-Jährige gaben unabhängig voneinander an, den Mazda zum Unfallzeitpunkt geführt zu haben. Beide Männer waren dabei aber nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
Eine Überprüfung des Fahrzeuges ergab zudem, dass dieses zur Entstempelung ausgeschrieben und ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs war. Der Mazda war infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und wurde für weitere kriminaltechnische Untersuchungen sichergestellt. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 30.000 Euro geschätzt.
Zur Unterstützung der Unfallaufnahme kam ein Sachverständiger der DEKRA zum Einsatz. Die Werftallee musste während der Unfallaufnahme sowie der Bergung des Fahrzeuges für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt werden.
Im Rahmen der laufenden Ermittlungen soll unter anderem geklärt werden, wer das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Verkehrsunfalls tatsächlich geführt hat. Die Ermittlungen zu den Umständen des Verkehrsunfalls sowie zu den möglichen Verkehrsdelikten dauern an.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6343256